Kirchleerau
Clientis Bank Leerau legt gute Zahlen vor

Die Clientis Bank Leerau kann auf eine erfolgreiches erstes Semester 2012 zurückblicken. Der gute Zwischenabschluss bekräftigt den Anfang Juli publizierten Beschluss des Unternehmens, Ende 2013 aus dem Clientis-Verbund auszusteigen.

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Das Geschäftsleitungsteam (v.l.): Stefan Züsli (Vorsitzender), Emil Gafner, Martin Haller

Das Geschäftsleitungsteam (v.l.): Stefan Züsli (Vorsitzender), Emil Gafner, Martin Haller

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Die Clientis Bank Leerau hat am Dienstag ihren Halbjahresabschluss 2012 ausgewiesen. Das Management sei «sehr zufrieden», heisst es, und weiter: «In beinahe allen Sparten weist die älteste Regionalbank im Suhrental gegenüber dem Vorjahr bessere Werte aus.»

Die Ausleihungen stiegen seit Anfang Jahr um 6 Prozent auf 28 Mio. Franken. Den Grossteil machten aufgrund der «weiterhin regen Bautätigkeit», so die Bank, Hypothekarkredite aus. Auf der anderen Seite nahmen die Kundengelder um 1 Prozent auf 384 Mio. Franken zu, sodass die Bilanzsumme die 500-Millionen-Grenze sprengte.

«Erfreuliches Wachstum»

Selbst der Zinsensaldo entwickelte sich positiv (+13%). Das «erfreuliche Wachstum» machte die rekordtiefen Zinssätze mehr als wett. Der Bruttoertrag stieg um 16 Prozent. Auf der Aufwandseite schlugen die Feierlichkeiten zum 175-Jahre-Jubiläum zu Buche, wobei unter dem Strich ein Bruttogewinn von 2,27 Mio. Franken (+33,5%) und ein Halbjahresgewinn von 730 000 Franken (+14%).

Der gute Zwischenabschluss der Bank Leerau bekräftigt den Anfang Juli publizierten Beschluss, Ende 2013 aus dem Clientis-Verbund auszusteigen. Der Vorsitzende der Geschäftsleitung Stefan Züsli sagte am 4. 7. in der az Aargauer Zeitung, man sei Clientis 2004 unter anderem deshalb beigetreten, weil man besser an Kundengelder kommen wollte. Heute habe die regionale Bank Leerau, auch dank den Finanzkrisen, diesbezüglich kein Problem mehr. (trö)

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