Menziken

Chinesische Firma Huawei baut für das Menziker Datacenter

Visualisierung des geplanten Datacenters in Menziken.

Visualisierung des geplanten Datacenters in Menziken.

Die Firma Swissfiberinvest AG hat den chinesischen Netzausrüster für den Bau der Infrastruktur des geplanten Datacenters verpflichtet. Die Menziker Firma hat den chinesischen Anbieter dem französisch-amerikanischen Konzern Alcatel/Lucent vorgezogen.

Auf dem Areal der ehemaligen Alu Menziken will Kurt Weber mit der von ihm gegründeten Firma Swissfiberinvest AG Menziken ein Datacenter eröffnen. Datacenter werden für die Sicherung von digitalen Daten und für die Anbindung ans Internet gebraucht. Die dafür notwendige Infrastruktur sollte nach ersten Angaben der französisch-amerikanische Konzern Alcatel/Lucent bereitstellen. Daraus wird nun nichts, wie Swissfiberinvest-CEO Gérard van Liempt gegenüber der Aargauer Zeitung bestätigte. Kurz vor Weihnachten ist nun ein Vertrag mit dem der chinesischen Konkurrenzfirma Huawei unterzeichnet worden.

Huawei ist wie Alcatel/Lucent ein weltweit tätiger Netzausrüster, der hauptsächlich Telecom Anbieter mit der von ihnen benötigten Technik beliefert. Huawei wird ab März damit beginnen, das Hochleistungsdatennetz samt Rechenzentrum in Menziken zu bauen. Der chinesische Konzern liefert dafür die gesamte Infrastruktur, wie van Liempt sagt. Die Swissfiberinvest AG Menziken habe sich für die chinesische Firma entschieden, weil Huawei hochwertige Technologie verkaufe und der Swissfiber AG Menziken diese zu günstigen Konditionen anbiete.

Die chinesische Firma wurde sowohl von der EU wie auch von den USA wiederholt als Sicherheitsrisiko eingestuft aufgrund möglicher Industriespionage.

Für viele nationale und internationale Firmen sei die Kombination aus Netzwerk und Datacenter ein Grund, nach Menziken zu kommen, sagte van Liempt vor einem Jahr. Datenautobahnen könnten heute überall hinführen und die Firmen suchten für die Sicherung ihrer Daten Länder mit stabilen Verhältnissen. (WUA)

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