Der diplomierte Schreinermeister Christoph Stirnimann (38) aus Beinwil am See hat 2006 vom damaligen Inhaber die Schreinerei Kurt Fehlmann gekauft. Er hat den Traditionsbetrieb, Gründungsjahr 1927, am alten Standort in der Dorfkernzone weitergeführt.

«Obwohl wir mitten im Dorf sind, haben uns viele Leute gar nicht wahrgenommen», sagt Stirnimann. Drei Jahre später hat er die Teppich Bruderer AG in der Kirchenbreite in Reinach gekauft. «Damit konnten wir unsere Angebotspalette im Innenbereich ausweiten», erklären Christoph Stirnimann und seine Frau Maya.

In diesen Tagen zügelt die Schreinerei Fehlmann in die ehemaligen Räume von Werkhof und Bauverwaltung, genau vis-à-vis vom Teppichgeschäft. In den Büros wird die Administration der beiden Firmen untergebracht. «Das bringt uns viel kürzere Wege in allen Bereichen», sagt Maya Stirnimann. Die Produktion mit den schweren Maschinen wird in den früheren Werkräumen des Bauamtes eingerichtet. Um alle Sicherheitsvorschriften zu erfüllen, mussten Brandschutzeinrichtungen und Notausgänge gebaut werden, ebenso wird eine Spanabsauganlage installiert. Auf das Streusalzlager kann der Schreiner verzichten.

Kundenbetreuung an einem Ort

Eine Synergie ergibt sich auch für die Kundschaft. Im lichtdurchfluteten Ausstellungsraum haben Kunden die Möglichkeit Musterküchen, Fenster und Bodenbeläge – Teppich, Parkett und Laminat – im Zusammenspiel zu sehen und auszuwählen.

«Ich arbeite gern im Team und schätze die Kontakte mit meinen Kunden», sagt Stirnimann, «wenn Kunden äussern, sie seien mit der Leistung und dem Einhalten der Termine zufrieden, dann macht das Freude.»

Stirnimann beschäftigt in seinem Unternehmen rund 20 Mitarbeiter. Er bildet ausserdem Schreiner- und Bodenlegerlehrlinge aus.

Ziel ist, am 5. November alle Maschinen am neuen Ort in Betrieb zu nehmen.