40000 Franken wurden dem Verein vom Regierungsrat aus dem Swisslos-Fonds zugesprochen. Auch Spenden sind geflossen, doch für den Kaufpreis fehlt noch ein rechter Batzen. Ausserdem stehen Renovationsarbeiten an, das Dach sollte saniert werden, der Boden wurde bereits ausgebessert.

Hungriges Sparschwein

Am Samstag hat die Vereinigung deshalb zum Militärchässchnitten-Essen im Schüeli eingeladen. Ein Plakat mit Spendenbarometer klärte über die finanzielle Situation auf, das Sparschwein daneben wurde fleissig gefüttert.

Aus 4 kg Käse, Mehl, Milch, Eiern und Gewürzen hatte Ernst «Bänz» Wiederkehr, selbst Küchenchef im Militär, die Masse für die Militär-chässchnitten zubereitet. Ab 11 Uhr stand er vor dem Schüeli, strich un-ermüdlich Käsemasse auf Brotscheiben und briet die Schnitten in einer weiten Pfanne. Im ehemaligen Schulzimmer wie auch an Festbänken auf der Strasse vor dem Schüeli sassen die Leute dicht gedrängt und liessen sich die Käseschnitten mit Chabissalat schmecken.

Der Verein hat weitere Aktivitäten geplant: Marroni-Bräteln im Februar, Kaffee- und Kuchensonntag im Mai. Und die beliebte Schüeli-Weihnacht soll weiterhin durchgeführt werden. Nun hofft der Verein auf einen namhaften Beitrag der Gemeinde, damit das Schüeli möglichst bald übernommen und als Kulturdenkmal erhalten werden kann.