Reinach

Casa Schneggli - ein Hotel nur für Senioren

Noch stehen die Krane beim «Casa Schneggli». Peter Siegrist

Noch stehen die Krane beim «Casa Schneggli». Peter Siegrist

Was im Dorfzentrum entsteht, ist ein bisschen wie in Hotel, das Senioren vorbehalten ist. Man wohnt, wie man will. Und hat man Lust auf zusätzlichen Komfort, kann dieser angefordert werden. 15 der insgesamt 49 Alterswohnungen im «Casa Schneggli» sind vermietet. Bezugstermin ist im Frühling.

Neben einem 24-Stunden-Notruf garantiert André Bättig diesen Komfort. Er sei die «gute Seele» des Hauses, sagt Guido Reber, Geschäftsführer der Sensato AG, die das Casa Schneggli betreibt. Bättig, der zurzeit noch beim Alterszentrum Falkenstein arbeitet, nimmt Bestellungen entgegen, kümmert sich in den Ferien um die Pflanzen und hilft beim technischen Unterhalt von Geräten.

Bättig sei das Aushängeschild des Casa Schneggli, sagt Reber. Das Casa Schneggli wiederum ist wie der flotte Schwiegersohn, umschreibt Reber sein Angebot. Für die Investorin, die Aargauische Pensionskasse, ist die Überbauung hingegen «ein feudales Arrangement», wie Reber sagt. Denn alle Miete für die 49 Wohnungen werde der Aargauischen Pensionskasse jeweils in einer Zahlung von der Sensato AG überwiesen.

Die Investorin müsse sich nie um säumige Mieter kümmern und die Nachfrage nach Altenwohnungen ist nach wie vor gross. Sind Senioren denn eigentlich Traumieter, die immer pünktlich bezahlen? Das stimme zu einem Grossteil, sagt Guido Reber. Ab und zu gehe die Miete allerdings bei den Junioren vielleicht einmal unter oder die Senioren selber vergessen die Überweisung einmal. «Dann suchen wir das Gespräch. Betrieben wird bei uns niemand», sagt Reber.

15 Wohnungen bereits vermietet

Aktuell sind 15 der 49 Wohnungen bereits vermietet. Guido Reber geht davon aus, dass spätestens ein Jahr nach dem Einzug der ersten Bewohner alle Wohnungen vermietet sein werden. Bezugstermin ist im kommenden Frühling.

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