Burg
Brand verwüstet Wohnung – schuld ist der Akku eines Modellautos

Ein Brand hat am Sonntagnachmittag eine Wohnung in Burg verwüstet, während der Mieter mit seinem Hund spazieren war. Die Wohnung ist bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar. Der Schaden beträgt mehrere zehntausend Franken.

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Die Feuerwehr Oberwynental war am Sonntag in Burg im Einsatz.

Die Feuerwehr Oberwynental war am Sonntag in Burg im Einsatz.

Peter Siegrist

Anwohner sahen am Sonntag, kurz nach 16 Uhr, dass im Innern der Wohnung Flammen loderten. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand bald löschen und die weitere Ausbreitung verhindern, teilt die Kantonspolizei am Montag mit.

Brandrisiko Modellbau-Akku

Bei Modellfahrzeugen sorgen häufig Lithium-Polymer-Akkumulatoren für die Stromversorgung. Die falsche Handhabung dieser Akkus birgt ein gewisses Risiko und hat schon mehrfach Brände ausgelöst. Wichtige Sicherheitsbestimmungen lauten:
- Herstellerangaben genau befolgen
- Nur typenkonforme Ladegeräte verwenden
- Akkus nur unter Aufsicht und abseits von brennbaren Gegenständen laden

Die betroffene Wohnung befindet sich im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Grenzstrasse.

Die gesamte Wohnung wurde russgeschwärzt und ist vorläufig nicht mehr bewohnbar.

Der Sachschaden beläuft sich laut Kantonspolizei nach ersten Schätzungen auf mehrere zehntausend Franken.

Die ersten Ermittlungen würden den Schluss zulassen, dass der Akku eines Modellautos zum Brand geführt hat. Diesen hatte der Mieter an ein Ladegerät angeschlossen und war danach mit dem Hund spazieren gegangen.