Gontenschwil
Besitzerin der abgebrannten Scheune: "Plötzlich merkte ich, es gehört gar nicht zum Film"

In der Nacht des ersten Augustes brach ein Feuer in einer Scheune aus und verschlang das Gebäude komplett. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 150'000. Nun wird nach der Ursache für den Brand gesucht.

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Während am Schweizer Nationalfeiertag unzählige Raketen in den Himmel stiegen und dabei die Nacht in ein buntes Lichtermeer tauchte, kam es gemäss den Kantonspolizeien Aargau und Solothurn zu keinen nennenswerten Vorfällen.

Ausrücken musste die regionale Feuerwehr Gontenschwil-Zetzwil dennoch: Eine Scheune, welche an ein Wohnhaus angrenzte, stand lichterloh in Flammen. Glück im Unglück: Weder das Wohnhaus noch Mensch oder Tier wurden bei dem Brand verletzt.

Die Besitzerin der Scheune, Martina Hämmerli, bemerkte lange Zeit nichts von dem Brand, der vor ihrer Haustür loderte. «Wir schauten einen Krimi im Fernseher als wir plötzlich Stimmen hörte. Wir realisierten, dass sie nicht aus dem Fernseher stammen und als wir vor die Tür gingen, war die Feuerwehr schon vor Ort.»

Die über 100 Jahre alte Scheuer kann nicht mehr gerettet werden, ein Sachschaden von 150'000 Franken entsteht, denn darin waren nicht nur persönliche Gegenstände sondern auch Maschinen des Archivierungs-Unternehmen der Familie gelagert.

Die Nachbarin, welche den Brand gemeldet hatte, dachte zuerst, es handle sich nur um ein Brätel-Feuer, wie Hämmerli gegenüber «Tele M1» erzählt. «Da also das Feuer von aussen gekommen ist, liegt die Vermutung nahe, dass eine Rakete den Brand ausgelöst hat», spekuliert sie weiter.

Auch die Polizei schliesst Feuerwerk als Brandursache nicht aus. Die Brandermittler suchten deswegen rund um die abgebrannte Scheune nach Raketen oder sonstigem Feuerwerk. (hug)

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