Schöftland
Beschwerdefrist abgelaufen: Jetzt kann das Wasserkraftwerk endlich gebaut werden

Der Entscheid des Regierungsrates, die Beschwerden der Umweltverbände gegen das geplante Kleinwasserkraftwerk in Schöftland abzuweisen, ist rechtskräftig. Das teilt die Rechtsabteilung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt auf Anfrage mit.

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Altes Wasserkraftwerk in Schöftland bei der oberen Mühle.

Altes Wasserkraftwerk in Schöftland bei der oberen Mühle.

Christine Wullschleger

Die Umweltverbände haben bereits im Vorfeld mitgeteilt, dass sie das Verfahren nicht weiterführen werden. Damit wurde auch gleich die Baubewilligung für das Kleinwasserkraftwerk in der Suhre bei der Oberen Mühle erteilt. Die Gemeinde Schöftland will dort eine Wasserkraftschnecke mit Schlauchwehr errichten anstelle des jetzigen Kraftwerks, das seit rund acht Jahren nicht mehr in Betrieb ist. Ein Zusammenhang mit der konkursiten Genossenschaft, die ebenfalls in Schöftland ein Wasserwirbelkraftwerk betreibt, besteht nicht.

Beschwerdefrist abgelaufen

Die Planung des Kleinwasserkraftwerks hat bereits vor vielen Jahren begonnen. Im Herbst 2013 hat die Gmeind den Baukredit von rund 1,4 Mio. Franken genehmigt. Während der Auflage des Baugesuchs gab es Einwendungen, unter anderem von WWF Schweiz/Aargau und Aqua Viva.

Im September 2015 genehmigte der Kanton das Projekt, doch die Umweltverbände legten Beschwerde beim Regierungsrat ein. Dieser lehnte sie im Mai dieses Jahres ebenfalls ab. Nachdem jetzt die Beschwerdefrist ungenutzt abgelaufen ist, ist der Entscheid rechtskräftig.(cwu)