Uerkheim

Beim Schulhaus Hübeli sind die ersten Sanierungsarbeiten bereits im Gang

Erste Arbeiten sind angelaufen, die Sanierung erfolgt aber vor allen in den Ferien.

Erste Arbeiten sind angelaufen, die Sanierung erfolgt aber vor allen in den Ferien.

Die Schüler freut die aktuelle Sanierung ihres Schulhauses, auch wenn nur das Minimum gemacht wird. Letztes Jahr musste der Kredit zurückgefahren werden.

Das Schulhaus Hübeli in Uerkheim ist schon etwas in die Jahre gekommen und muss saniert werden. Die Sanierung darf die Gemeinde aber nicht mehr 2,2 Millionen kosten, wie 2015 geplant, sondern nur noch 1,3 Millionen. Einen entsprechenden neuen Beschluss hatte die Wintergmeind 2016 zu treffen. Grund dafür war, dass «man nur so viel ausgeben kann, wie es im Kässeli hat», so Vizeammann Herbert Räbmatter, der im Gemeinderat für das Bildungswesen zuständig ist.

Im Kässeli ist nicht so viel, wie 2015 erwartet, da mit der finanziellen Unterstützung vom Kanton nicht mehr gerechnet werden kann. Die Gemeinde weist nicht den nötigen Verschuldungsgrad auf. So werden nur die nötigsten Sanierungen vorgenommen. Dazu gehören wärmetechnische sowie sicherheitstechnische Massnahmen. Die Gebäudehüllen werden besser isoliert und es werden Erneuerungen an den Fluchtwegen sowie beim Brandschutz vorgenommen. Für den geplanten Lift, der das Schulhaus rollstuhlgängig gemacht hätte, reicht es nicht. «Im Moment haben wir kein Kind, das körperlich eingeschränkt ist», erklärt Räbmatter. «Wenn es einen solchen Fall gibt, können wir anstelle des Lifts aber einen Treppenlift einrichten.» Auch für das Streichen der Schulzimmer und die neuen Fenster fehlt das Geld.

Die Sanierung erfolgt während der Sommer- und Herbstferien, sodass der Schulunterricht nicht beeinträchtigt wird. Das Gerüst steht aber schon, und während die Kinder in der Projektwoche sind, werden bereits erste Bauarbeiten ausgeführt. Die Kinder freuen sich, dass das Schulhaus wieder fit gemacht wird, so Herbert Räbmatter. Während der Sommerferien könne der Spielplatz beim Schulhaus nicht genutzt werden, sagt er, doch man könne auf den Spielplatz beim Kindergarten ausweichen.

Dass der Kredit für die Sanierung gekürzt werden musste, sei bedauerlich, doch man müsse auf dem Boden bleiben und das machen, was möglich sei, sagt Herbert Räbmatter. Und langfristig stehe auch noch die Sanierung des Kindergartens und der Turnhalle an.

Genügend schulpflichtige Kinder

Der Kanton Aargau ist auf Sparkurs, auch bei der Bildung. Viele Schulen werden reorganisiert oder zusammengelegt. Die Schule Uerkheim rechnet in Zukunft aber nicht damit, dass sie sich an eine andere anschliessen muss, wie Herbert Räbmatter sagt. Für die Unterstufe gibt es genügend schulpflichtige Kinder und die Oberstufe besuchen die Uerkner bereits seit Jahren in Zofingen. Die Schule bleibt also. Herbert Räbmatter würde aber eine noch nähere Zusammenarbeit im Tal begrüssen.

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