Berühmtheiten

Bei welchen Prominenten ein Stück Wynental drinsteckt: Selbst Michelle Hunziker ist dabei

Die Historische Vereinigung porträtiert 76 Persönlichkeiten. Alle aus Wynental.

Der eine hat den Nobelpreis gewonnen, einer soll im Mittel­alter zu einem der besten Minnesänger gehört haben, und wieder einer entwickelte Knetmaschinen, die nicht nur weltweit in Bäckereien und Hotelküchen, sondern sogar im Palast des Schahs von Persien standen.

Was sie eint? Allesamt sind sie Wynentaler. Der Gränicher Nobelpreisträger Werner Arber, Minnesänger Hesso von Rynach oder Maschinenfabrikant Friedrich Aeschbach, der Reinacher, der im Aarauer Torfeld Süd seine Knetmaschinen baute. Ihnen und 73 weiteren Wynentaler Persönlichkeiten hat die Historische Vereinigung Wynental, kurz HVW, ihre neuste Jahresschrift gewidmet.

Es ist erstaunlich, wie viele Berühmtheiten es da gibt

«Es ist ganz erstaunlich, wie viele Berühmtheiten unsere Region hervorgebracht hat», so der Reinacher Historiker Peter Steiner, der beim Zusammentragen der Porträts federführend war. Steiner schwebte die Idee eines solchen Nachschlagewerks schon lange vor. Und nun ist es da, 136 Seiten stark, ein Gemeinschaftswerk zahlreicher Autoren.

Bei der Auswahl der Personen hat sich das Autorenteam nicht nur auf Menschen beschränkt, die im Wynental (sowie Beinwil am See und Beromünster) gewirkt haben, sondern auch solche miteinbezogen, die auswärts gelebt, ihre Wurzeln aber durch ihr Bürgerrecht im Tal hatten. So kommt es, dass sich die Bandbreite nicht nur über eine Zeitspanne von fast 800 Jahren zieht, sondern auch über ganz unterschiedliche Tätigkeitsgebiete: Von Schriftsteller Hermann Burger über Recycling-Unternehmerin Karin Bertschi, von Ärztin Anna Heer über Aluminium-Gründer Alfred Gautschi und Kunstmaler Kurt Hediger, bis hin zu Helias Helye, einem Buchdrucker der ersten Stunde, und Model und Moderatorin Michelle Hunziker, die aktuell gerade jeden Samstagabend zur besten Sendezeit auf RTL zu sehen ist.

Es sind Geschichten von Menschen

Nach einigen monothematischen Jahresschriften präsentiert die HVW nun also eine ­Porträtsammlung. Und das kommt an. «Menschengeschichten interessieren jeden», sagt HVW-­Präsident Raoul Richner. Aufgrund der Bandbreite finde jeder Leser einen Anknüpfungspunkt, ein bekanntes Gesicht, einen bekannten Namen. «Die diesjährige Jahresschrift ist so bunt, so breit und zählt so viele Beiträge und Autoren wie noch nie», sagt Richner. Entsprechend erfreulich seien auch die ersten Rückmeldungen ausgefallen.

Hinweis Die Jahresschrift ist für 22 Franken auf www.hvw.ch, in der Wynabuchhandlung oder der Evangelischen Buchhandlung, beide in Reinach, erhältlich.

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