Kölliken

Bauern gegen Naturschützer: Noch ist die Fläche nicht definiert

Aktuell ist die Sondermülldeponie Kölliken zwar nicht mehr gefährlich, aber noch immer keine Augenweide.

Aktuell ist die Sondermülldeponie Kölliken zwar nicht mehr gefährlich, aber noch immer keine Augenweide.

Morgen verrät der Gemeinderat Kölliken, was mit der SMDK geschehen soll. Es beginnt das Mitwirkungsverfahren.

Das Gift ist weg, aber die Grube noch eine hässliche Narbe in der Landschaft. Und im Zonenplan ist das sechs Hektaren grosse Gelände der Sondermülldeponie Kölliken (SMDK) noch eine weisse, nicht definierte Fläche. Aber nicht mehr lange. Im Raumplanungsverfahren geht es endlich einen Schritt vorwärts. Nach einer langen Zeit des Wartens, während der insbesondere die Naturschützer immer wieder auf ihre Anliegen aufmerksam machten. Pro Natura, WWF und Birdlife möchten aus der Sondermüll-Wüste eine Natur-Oase mit schweizweiter Ausstrahlung machen. Der Kanton plant dagegen – soweit bisher bekannt – auf dem schiefen Hang Fruchtfolgeflächen.

Wer hat aktuell Oberhand? Das wird am Freitag bekannt, wenn die Mitwirkung zur Teilrevision Nutzungsplanung beginnt. Bis zum 12. Oktober kann sich jedermann Eingaben machen.

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Autor

Urs Helbling

Urs Helbling

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