Unterkulm

Bahnübergang fordert ganze Konzentration

Sensibilisierungsaktion für mehr Sicherheit beim Überqueren von Gleisen.

Sensibilisierungsaktion für mehr Sicherheit beim Überqueren von Gleisen.

Wer die Ohren zustöpselt, läuft Gefahr, unter die Räder zu geraten. Bahn und Polizei machten am Montagmorgen gemeinsam auf die Gefahren von Bahnübergängen aufmerksam.

Direktionsmitglieder von AAR bus+bahn sowie Mitarbeitende der Regionalpolizei aaraguSüd machten am Montag in den frühen Morgenstunden gemeinsame Sache: Fussgänger, Velofahrer und Automobilisten wurden beim Knoten Böhlerstrasse in Unterkulm mit einem Guetzli beschenkt und gleichzeitig mittels Flugblatt auf die Gefahren bei Bahnübergängen hingewiesen. «Blinklichter, rote Ampeln und Barrieren bedeuten für alle Verkehrsteilnehmenden ‹stop› – leider halten sich einige nicht daran», sagt Erwin Rosenast, Leiter Marketing und Kommunikation bei AAR bus+bahn. So komme es immer wieder zu Unfällen oder zu Sachschaden, wie kaputte Barrieren. «Die Leute tragen Kopfhörer, sind vom Natel abgelenkt oder haben ganz einfach das Gefühl, es reiche schon noch», sagt Rosenast.

In den letzten zehn Jahren wurde die Anzahl Übergänge bei AAR bus+bahn um 90 auf 140 reduziert. Über 100 Übergänge wurden saniert. Trotzdem, für Rosenast ist klar: «Nur kein Übergang ist ein sicherer Übergang», oder anders gesagt: Vorsicht sei immer geboten. Die meisten Unfälle würden ohnehin von Ortskundigen verursacht, von Personen also, die der Situation nicht genügend Beachtung schenkten. Dem hat man am Montag mit 1800 abgegebenen Flyern entgegen gehalten.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1