«Wir sind sehr glücklich, dass wir einen so tollen neuen Firmensitz bauen konnten», sagt Philipp Bachmann, der das Unternehmen in der dritten Generation führt. «Das verdanken wir auch meinem Grossvater, dem Firmengründer, denn er hat damals viel Mut und Weitsicht bewiesen.» Als er 1933 das Unternehmen gründete und ein altes Bauernhaus an der Mühlegasse in Kölliken kaufte, gehörte auch ein Landstück im Hardfeld dazu. Dass dort einst der neue Firmensitz entstehen soll, ahnte damals noch niemand. Heute ist es Tatsache.

Vor zehn Jahren erschloss die Bachmann AG zusammen mit der Fenaco und der Gemeinde Kölliken das Hardfeld. Die Fenaco baute die Landi, die Gemeinde verkaufte das Land an die Quali-Night und die Bachmann AG begann mit der Planung für den neuen Firmensitz. Im März 2013 kam es zur Baueingabe und knappe drei Monate später wurde die Baubewilligung erteilt. Im März 2014 erfolgte dann der Spatenstich und nach nur dreizehn Monaten Bauzeit konnte die Belegschaft in den Neubau einziehen. «Mit dem Bezug des neuen Logistikcenters konnten wir unsere Kapazitäten verdoppeln», freut sich Philipp Bachmann.

Führender Anbieter in der Schweiz

Neu verfügt das Unternehmen über total 10 000 m² Lagerfläche. Wenn der Chef über das neue Gebäude spricht, dann leuchten seine Augen. «Dank verschiedenen Innovationen gehören wir zu den führenden Anbietern für Silo-Lebensmitteltransporte in der Schweiz.» Zucker, Milchpulver, Kaffee, Reis, Mehl, aber auch Futtermittel gehören zu den Gütern, auf dessen Transport und Logistik sich das Unternehmen konzentriert.

Schweizweit einzigartig sind beim Neubau auch zwei neue Silos (je 100 m³) für die lose Zwischenlagerung von hochwertigem Schüttgut. «Wenn sich dieser Bereich so entwickelt, wie wir uns das vorstellen, dann können wir hier noch weiter ausbauen.» Das Fundament ist für sechs Silos ausgerichtet. «In der Schweiz sind wir der erste Dienstleister, der so eine Zwischenlagerung anbietet.»

Die Bachmann AG war schon immer sehr innovativ. Das Unternehmen kaufte zum Beispiel 1968 den ersten Silowagen, ohne überhaupt über einen Auftrag in dieser Sparte zu verfügen. «Der Mut wurde aber belohnt», sagt Philipp Bachmann. «Wie viele andere Entscheidungen, die wir gefällt haben.» Der Neubau im Hardfeld hat 13,5 Millionen Franken gekostet und wurde für weitere rund 1,5 Millionen Franken auch neu eingerichtet. «Am alten Standort sind wir an unsere Grenzen gestossen», blickt Philipp Bachmann zurück. «Der Umzug ist auch ein Gewinn für die Bewohner in der Mühlegasse, denn dort herrscht nun viel weniger Verkehr.»