Junge Eiskunstläuferinnen üben Pirouetten, die Kleinsten schieben mit kurzen Schritten die Lernfahrhilfe «Bobby» vor sich her und am anderen Ende des Eisfeldes schiessen sich einige Eishockeyspieler den Puck zu. Trotz Ferienanfang vergnügten sich am Sonntagmorgen viele Leute auf der Kunsteisbahn Oberwynental.

Betriebsleiter Peter Küng bestätigte: «Seit etwa drei Jahren haben wir einen Aufwärtstrend. Diese Saison können wir wohl nochmals mehr Eintritte verzeichnen als letztes Jahr.» Die Eisbahnbenützer schätzen die Annehmlichkeiten, die sich durch den Umbau im letzten Jahr ergeben haben. Neben der neuen Beleuchtung mit LED-Lampen wirken sich vor allem die Isolierung der Hülle und der Einbau einer Entfeuchtungsanlage positiv aus. «Früher war es manchmal so neblig, dass man kaum von einem Ende des Eisfeldes zum andern sehen konnte», erzählte Francis Weideli, der mit seinem Sohn Eishockey trainierte.

Es tropft nicht mehr von den Dachbalken

Die Renovationsarbeiten wurden im letzten Jahr fristgerecht fertig gestellt, nur einige Kleinigkeiten müssen diesen Frühling noch erledigt werden. Peter Küng ist sehr zufrieden. Vor allem die Eisqualität, die ihm sehr am Herzen liegt, hat sich markant verbessert. «Früher tropfte es vom Dach, dadurch gab es Unebenheiten auf dem Eis. Das ist nun nicht mehr der Fall.» Auch von den Eisbahnbenützern bekommt er dazu oft positive Rückmeldungen.

«Viele Leute fragen mich auch, ob die Eisfläche vergrössert wurde», fügte Küng hinzu. «Das ist nicht der Fall. Da jedoch das Feld ringsum mit einer Plexiglasscheibe versehen wurde, konnten die Gitter, welche die Zuschauer bei Hockeymatchs vor hoch fliegenden Pucks schützten, entfernt werden. Dadurch ergab sich optisch eine massive Veränderung.»