Burg
Auf dem Schulhaus leuchtet ein grosser Weihnachtsstern ins Wynental

Der Adventsstern ist nach dem Kinderspielplatz das zweite Projekt der Kommission «En gfreuti Burg». Die Gemeindeversammlung im Sommer hatte 50000 Franken für den einmaligen Adventsstern gesprochen.

Silvio Bertschi
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Peter Siegrist
Mit acht Metern Durchmesser leuchtet auf dem Schulhaus Burg wohl der grösste Stern im Tal.

Mit acht Metern Durchmesser leuchtet auf dem Schulhaus Burg wohl der grösste Stern im Tal.

Peter Siegrist

Die vielen Burgerinnen und Burger, die am Sonntagabend der unkonventionellen Einweihung des neuen Sterns auf ihrem Schulhaus beiwohnten, wussten nachher, warum ihr Schulhaus zum vielleicht schönstgelegenen im Kanton Aargau gehört: Am exponierten Punkt im Oberwynental zog die Bise nämlich extrem. Obwohl das Thermometer nicht unter dem Gefrierpunkt lag, schlotterten alle, gross und klein.

Dies war auch der Grund, warum Ruedi Lehnherr als Präsident der Kommission «En gfreuti Burg» seine Mitbewohner der viertkleinsten Aargauer Gemeinde nicht auf der dem Wind ausgesetzten Kanzel des Schulhausplatzes, sondern unter Dach auf der Schulhaustreppe, begrüsste.

Sein Dank galt hauptsächlich den ehrenamtlich tätigen Kommissionsmitgliedern, die das aufwendige Projekt während über einem Jahr begleiteten. Schliesslich war es aber die Gemeindeversammlung, die im Sommer 2013, ohne Gegenstimme 50 000 Franken für den einmaligen Adventsstern bewilligte. Einmalig deshalb, weil er nicht weniger als acht Meter hoch ist. Der Stern ersetzt die Weihnachtsbeleuchtung in den Strassen der Gemeinde. Diese wäre auch nicht billig geworden.

Die Geschichte zum grossen Stern

Nach einer von Walter Lehmann erzählten Sternengeschichte, blickten die Burgerinnen und Burger gebannt zum Schulhausdach, wo dann erstmals der Burger Adventsstern hell ins Oberwynental und den benachbarten Kanton Luzern leuchtete. Jeden Sonntag strahlt er etwas heller, bis er dann am vierten Adventssonntag mit der vierten Stufe seine ganze Leuchtkraft erreicht hat. Am äussersten Rand des Schulhausplatzes wurden Tannen aufgestellt. Sie stehen symbolisch für einen Wald, durch den der neue Adventsstern für den Betrachter von der extra dafür errichteten Kanzel strahlt.

Gemeindeammann Marcel Schuller wies darauf hin, dass nach dem Kinderspielplatz die Kommission «En gfreuti Burg» mit grossem Engagement und viel Herzblut innert kurzer Zeit auf direktem Weg viel erreicht habe. Danach durften sich die Besucherinnen und Besucher an der offerierten, heissen Suppe wärmen.

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