Einmal zuschauen dürfen, wie die tollen Seifen, Kissen, Kerzen, Topflappen, Karten und Vasen entstehen, die in der Stiftung Lebenshilfe entstehen und verkauft werden: Dies war am Samstag beim Tag der offenen Tür möglich. «Heute können alle legal ihre Neugierde stillen», erklärte Martin Spielmann, Geschäftsleiter der Stiftung.

Kreative «Heuwiese»

Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit und bewunderten die Werkleute im Haus für Arbeit und Bildung «Heuwiese» bei ihrer Arbeit. Mit flinken Nadelstichen und farbigem Garn entstanden unter den Händen einer Klientin gestickte Wunderwelten, die zum Jahresthema «Zauberwald» passten.

Auch Zauberpilze mit Magneten wurden in der Textilwerkstatt hergestellt, ebenso Taschen, auf die bereits ein Einkaufszettel gestickt war. Penetrant roch es in der Seifenwerkstatt. Wer dort arbeitet, trägt eine Schutzmaske. Fasziniert beobachteten die Besucher, wie aus einer körnigen Masse Seifen gepresst wurden.

In der Weberei entstanden auf grossen Webstühlen Tücher in verschiedenen, fein abgestimmten Farben. In der Druckerei wurden bereits Weihnachtskarten hergestellt. Die Klienten gaben gern Auskunft über ihre Arbeit, liessen sich über die Schulter schauen und erklärten ihre Tätigkeiten.

Sandalen für einen Unternehmer

Ein grosser Anziehungspunkt war die Modelleisenbahn in der Eingangshalle. Unter der Leitung eines freiwilligen Helfers stellt eine Gruppe Modelleisenbahnelemente her und liess auf einer grossen Anlage ihre Züge fahren. Auch in der Werkstatt an der Aarauerstrasse wurde am Samstag gearbeitet. Dort entstehen unter anderem Sandalen im Auftrag eines externen Unternehmens. Ein Shuttlebus pendelte mit den Besuchern zwischen beiden Standorten hin und her.