Drei Monate ist es her, dass Hündin Aisha gleich ein ganzes Dutzend niedliche Bernhardiner-Welpen warf. Noch völlig hilflos, versuchten die zwölf Winzlinge, eine der hart umkämpften Zitzen ihrer Mama ins Maul zu bekommen.

Wenige Stunden alt: Die Bernhardiner-Welpen aus Gontenschwil sind (noch) ganz klein und vor allem ganz herzig.

Wenige Stunden alt: Die Bernhardiner-Welpen aus Gontenschwil sind (noch) ganz klein und vor allem ganz herzig.

Eine aufreibende Zeit für Hundezüchterin Manuela Lanz, welche die Welpen mit viel Liebe und zusätzlicher Schoppenmilch aufpäppelte. Mitte Januar tollte die Rasselbande zum ersten Mal draussen im Schnee herum und sorgte damit für herzerwärmende Szenen bei den az-Lesern und den Zuschauern von «Tele M1».

Erster Schnee für Bernhardiner-Welpen

Erster Schnee für Bernhardiner-Welpen

Die 12 im Dezember geborenen Hundebabys kamen zum ersten Mal mit dem weissen Kühl in Berührung. Die anfängliche Skepsis wich rasch purer Freude.

Aus den herzigen Fellknäueln sind mittlerweile kräftige Junghunde geworden. Damit ist der Zeitpunkt gekommen, dass die Tiere an neue Besitzer weitergegeben werden. Für Janine Valsecchi wird damit ein kleiner Traum wahr. Gegenüber «Tele M1» erklärt sie aufgeregt: «Ich habe mir schon immer einen Bernhardiner gewünscht, durfte als Kind aber keinen haben.» Nun, da sie einen eigenen Bauernhof besitzt, geht ihr Wunsch mit der kleinen Fortuna endlich in Erfüllung. 

Ein letzter Kuss, dann fliessen die Tränen

Hart ist der Abschied für Manuela Lanz. «Für mich ist es am besten, wenn es schnell geht», erklärt die Hundezüchterin traurig. «Dann ist es nicht ganz so schwierig.» Persönlich bringt die Gontenschwilerin Fortuna zum Auto der neuen Besitzerin und drückt ihr einen letzten Kuss auf, ehe sie mit Tränen in den Augen traurig zurückbleibt. Trotzdem ist Lanz überzeugt: «Es ist ein neuer Abschnitt für die Kleinen. Es ist gut so.» (luk)