Hirschthal
Abgebrochen: Der Anbau des Hirschthaler Schulhauses ist Geschichte

Seit Anfang der Sommerferien laufen am Schulhaus in Hirschthal die Sanierungsarbeiten. Diese Woche wurde schweres Geschütz aufgefahren. Im Sommer soll die Einweihungsfeier des Schulhauses mit dem Jugendfest zusammenfallen.

Fabio Baranzini
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Bald Geschichte: Der 40-jährige Anbau des Schulhauses wird von den Baumaschinen eingerissen.ZVG

Bald Geschichte: Der 40-jährige Anbau des Schulhauses wird von den Baumaschinen eingerissen.ZVG

Das Schulhaus in Hirschthal steht komplett leer. Die Bänke und Stühle sind weg, die Lehrerpulte ebenfalls. Die Wände sind kahl und dort, wo früher Lampen von der Decke hingen, bleiben nur noch Kabel. Gut drei Wochen hat es gedauert, bis die Schadstoffsanierung vorbei und das gesamte Material ausgeräumt war.

Diese Woche wurde nun härteres Geschütz aufgefahren. Der Anbau hinter der Schule wurde abgebrochen. «Bis zum Schulbeginn am 12. August wird der Anbau verschwunden und der Aushub für den neuen Kubus fertiggestellt sein», sagt der für das Projekt zuständige Gemeinderat Markus Goldenberger.

Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 5,5 Millionen Franken. 5 Millionen werden für den Bau benötigt, der restliche Betrag für den Wettbewerb und die Projektierung.

Die Baurbeiten wurden nötig, weil das über 130 Jahre alte Schulhaus im Innern sanierungsbedürftig war und weil im Zuge des neuen Schulmodells 6/3 ab Sommer 2014 zu wenig Platz zur Verfügung gestanden hätte für sechs Schulklassen.

Daher wird ein zweistöckiger Kubus mit Holzverschalung angebaut. Bis im kommenden Frühling soll dieser fertig sein, so dass die Schüler nach den Frühlingsferien umziehen können. Zwei Monate Reserve haben die Verantwortlichen eingeplant, falls es zu Verzögerungen kommen sollte.

Spätestens vor den Sommerferien sollte alles bereit sein, denn die Gemeinde will erstmals seit vielen Jahren wieder ein Jugendfest organisieren, das mit der Einweihung des neuen Schulhauses zusammenfällt.

Bis es soweit ist, sind die Schülerinnen und Schüler in Baracken direkt hinter dem Schulhausgelände untergebracht. «Im Provisorium haben wir Platz für vier Klassen», sagt Markus Goldenberger.

«Die fünfte wird im Untergeschoss der Mehrzweckhalle unterrichtet, wo sich auch das Sekretariat und die Schulleitung befinden.» Von den Bauarbeiten soll der Schulbetrieb nicht tangiert werden.