Jörg Gautschi ist unbestritten einer der besten Wynentaler Volleyballer. Er stieg im Frühling mit Volley Top Luzern in die Nationalliga A auf. Der 32-Jährige spielt nicht nur selber, er präsidiert auch im dritten Jahr den Beachvolleyball-Club Wyna. Zuvor war er sieben Jahre lang Boss des mitgliederstärkeren Volleyball-Klubs Wyna. Ein Jahr lang stand er gar beiden Klubs vor.

Während am Wochenende auf den Sandplätzen in der Menziker Badi die Finals der Nachwuchs-Kategorien im Gang waren, sprach Jörg Gautschi am Rande des Sponsoren-Apéros über die Aargauer Meisterschaften auf der Sportanlage seines Vereins. «Diese Wettkämpfe sind für unseren Klub Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt der Saison. Leider macht dieses Jahr das Wetter nicht mit wie gewünscht.»

Als ob Petrus diesen Worten Nachdruck verschaffen wollte, blies der Wind bei der Ansprache von Jürg Seiler, Präsident des Regionalverbands RVA, einen Sonnenschirm um. Der 60-jährige Seiler lächelte dem «Umfaller» charmant weg und dankte im Namen aller Aargauer Beachvolleyball-Freunde dem Wynentaler Verein für die Durchführung der Wettkämpfe. Sekunden später tropfte Regenwasser vom Zeltdach.

Um sich für die Halbfinals zu qualifizieren, mussten die 64 Zweierteams während der ganzen Saison an den verschiedenen Turnieren möglichst viele Punkte gewinnen. Wer in Menziken in einer der total acht Kategorien gewann, darf am kommenden Wochenende in Tenero an der Schweizer Meisterschaft starten. «Wir sehen hier trotz der nicht gerade sommerlichen Witterung viele interessante Partien», freute sich Gautschi. Während Sekunden später wieder der Regen einsetzte, gab RVA-Boss Seiler freimütig zu, dass man zu wenig Medaillen nach Menziken gebracht habe. Dies sei jedoch kein Problem, fügte er lachend an, es sei jemand unterwegs, um für Nachschub zu sorgen.