Güterverkehr
AAR bus+bahn befindet sich im Gegenwind

Der Gemeindeverband aargau Süd impuls wehrt sich gegen die Einstellung des Güterverkehrs auf dem Netz der Wynental- und Suhrentalbahn und verlangt mit der Direktion von AAR bus+bahn eine Aussprache.

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Güterwagen der SBB auf WSB-Rollböcken

Güterwagen der SBB auf WSB-Rollböcken

psi

Die Mitteilung von AAR bus und Bahn im Wynental, den Güterverkehr mit Rollböcken auf Ende Jahr einzustellen, hat den Gemeindeverband aargauSüd impuls und die Regionalgruppe Wynental der Aargauischen Industrie- und Handelskammer (AIHK) auf den Plan gerufen.

Roger Müller, Präsident von aargau Süd impuls und Gemeindeammann Unterkulm sagt klar: «Das ist eine Geldvernichtungsmassnahme, das Argument die Rollböcke seien nicht reparierbar, ist so nicht akzeptabel.»

Aargau Süd kritisiert die Massnahmen und das Vorgehen von AAR bus+ bahn. «Der Gemeindeverband hat den Medien entnommen, dass der Güterverkehr eingestellt werden soll. Weder die betroffenen Gemeinden noch aargau Süd impuls sind über die geplante Massnahme informiert oder angehört worden.» Aargau Süd erhält Unterstützung von der AIHK, welche schreibt: «Für öffentliche Grossbauprojekte werden seitens Bund oft Bahntransporte vorgeschrieben».

Thomas Huber von der AIHK ergänzt: „Wir haben im Oberwynental Firmen, die dadurch einen Standortnachteil erleiden, weil sie keine Bahntransporte ab Fabrik durchführen könnten." Im Dezember 2005 hatte AAR bus+bahn noch verkündet, der Gütertransport in den Tälern sei gesichert und dann in die Infrastruktur in Suhr investiert. (psi)