Burg

60 Jahre Aufstieg mit gerollten Gewinden

Die Eichenberger Gewinde AG feiert dieses Jahr mit verschiedenen Anlässen ihren 60. Geburtstag. An der Messe in Hannover hat die Firma einen ihrer Agenten mit dem «Burger Award» geehrt.

Diese Woche waren die Gemeinderäte aus Burg und Menziken die Gäste des jubilierenden Unternehmens. «Eine gute Zusammenarbeit zwischen Industrie und Behörden ist uns ein Anliegen», sagte Geschäftsführer Kurt Husistein bei der Begrüssung. Husistein führte die Besucher auf «einem historischen Rundgang» durch den Betrieb und präsentierte den Ausbau der Firma.

1953 von Hans Eichenberger als Präzisionsdreherei gegründet, ist die Firma stetig gewachsen. Die verschiedenen Ausbauetappen des Firmengebäudes zeigen dieses Wachstum. Heute beschäftigt das Unternehmen 120 Mitarbeiter und liefert seine Produkte weltweit aus. Seit der Gründung vor 60 Jahren produziert und entwickelt Eichenberger im Bereich der Gewindefertigung.

Mechanische Probleme lösen

Die Firma tritt auf Kundenwünsche ein und entwickelt neue Bauteile von Grund auf. So entstanden 1988 die ersten Kugelgewindetriebe in Zusammenarbeit mit dem Kaffeemaschinen-Hersteller Cafina. Neu fertigte die Eichenberger Gewinde AG damals Spindeln und Muttern als Einheit an.

Gewinde in fast allen Grössen werden seit 1971 bei Eichenberger gerollt, nicht gedreht. Dieses Segment ist die Kernkompetenz des Unternehmens. Spindeln aus Burg werden von über 900 Kunden weltweit verbaut.

Marcel Schuller, Gemeindeammann zu Burg, bedankte sich für die Treue der Firma zum Standort Burg: «Sie tragen gewissermassen als Leuchtturm mit ihren Produkten den Namen unserer kleinen Gemeinde in die ganze Welt hinaus.»

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