Reinach AG

50-Tonnen-Kran umgestürzt – Gerüstbauer: «Ich könnte tot sein»

Reinach: 50 Tonnen schwerer Kran stürzt um

Gerüstbauer Dusko Dujkovic wäre um ein Haar vom einen umgestürzten 50-Tonnen-Kran erschlagen worden.

Der Kranführer und ein Gerüstbauer hatten auf der Baustelle in Reinach AG Glück im Unglück. Sie konnten dem Koloss haarscharf ausweichen.

Am Dienstagmorgen ist auf der Baustelle der Kläranlage in Reinach ein 50 Tonnen schwerer Kran umgestürzt. Der Kranführer konnte sich mit einem Sprung aus der Kabine retten. Viel Glück hatte auch ein Gerüstbauer.

Um 10 Uhr am Dienstagmorgen erhielt die Kantonspolizei die Meldung, dass ein Kran auf der Baustelle der Kläranlage in Reinach umgestürzt ist.

Der Kran habe einen Stapel Holz schwenken wollen, der sich dann als zu schwer herausstellte und den Kran zum Kippen brachte, wie Tele M1 berichtete. 

Am Dienstagmorgen ist auf der Baustelle der Kläranlage in Reinach ein 50 Tonnen schwerer Kran umgestürzt – direkt neben Gerüstbauer Dusko Dujkovic. Gegenüber Tele M1 berichtet er, wie er den Unfall hautnah erlebt hat.

«Normal, ich könnte tot sein.» Direkt neben Gerüstbauer Dusko Dujkovic ist ein 50-Tonnen-Kran umgestürtzt.

Verletzt habe sich niemand, wie Mediensprecher Bernhard Graser auf Anfrage der az bestätigt.

Kranführer Mirko Stambolija erzählt gegenüber Tele M1, wie er das Unglück erlebte. Als der Kran den Holzstapel schwenken wollte, habe er noch versucht zu reagieren, um dies zu verhindern – vergeblich. Geistesgegenwärtig sprang er durch eine offene Kabinentür. Als er auf dem Boden landete, war auch der Kran schon umgestürzt. 

«Keine Ahnung wie das passiert ist, es waren nur ein paar Sekunden.» Kranführer Mirko Stambolija berichtet, wie er mit einm 50-Tonnen-Kran umgekippt ist.

«Keine Ahnung wie das passiert ist, es waren nur ein paar Sekunden.» Kranführer Mirko Stambolija berichtet, wie er mit einm 50-Tonnen-Kran umgekippt ist.

Gerüstbauer Dusko Dujkovic wäre um ein Haar vom Kran erschlagen worden. «Ich war auf dem Gerüst oben und wusste nicht, soll ich springen.» Das tat er dann. Mitgenommen hat ihn das Erlebte trotzdem. «Ich könnte tot sein. Glück im Unglück», sagt er lakonisch und mit nachdenklichem Blick. 

Der 50-Tonnen-Kran wird in stundenlanger Schwerstarbeit geborgen. Dazu müssen die einzelnen Teile von anderen Kranen wieder aufgerichtet werden. 

Reinach: 50 Tonnen schwerer Kran stürzt um

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Der Kranführer und ein Gerüstbauer auf der Baustelle in Reinach AG hatten Glück im Unglück. Sie konnten dem Koloss haarscharf ausweichen.

Es könnte sein, dass Diesel aus dem Tank des Krans in den Boden ausgelaufen ist. Es habe aber zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden, so Graser. Spezialisten der Abteilung Umwelt seien diesbezüglich vor Ort im Einsatz. Wie Tele M1 berichtete, könnte der aufgeweichte und damit instabile Boden der Grund für den plötzlichen Kransturz sein. (szu)

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