In allen Ecken der Schweiz standen und stehen in diesen Wochen die Qualifikationsturniere für die offizielle Schweizer Schüler-Meisterschaft im Unihockey an. Wer an den kantonalen Ausscheidungen gewinnt, qualifiziert sich für die Endrunde von Mitte Juni in Zofingen. 15 000 Schülerinnen und Schüler der dritten bis neunten Klasse nehmen jährlich an den so genannten Rivella-Games teil. In Sarnen duellierten sich vor drei Wochen beispielsweise über 60 Teams mit 420 Mädchen und Jungs, in Reinach waren es am vergangenen Samstag immerhin
21 Mannschaften in den verschiedenen Altersklassen.

Ein Kraftakt für den Verein

Als Veranstalter der kantonalen Ausscheidung ist seit Jahren der UHC Lok Reinach verantwortlich. Sportchef Jan Rickenbach: «Es ist jedes Mal ein grosser Kraftakt für den Verein, diesen Event zu organisieren und durchzuführen.» Und nicht nur das: Auch an der Endrunde von Mitte Juni in Zofingen helfen die Wynentaler tatkräftig mit. Dass am Samstag im Vergleich zum Vorjahr 13 Mannschaften weniger teilgenommen haben, erstaunt Rickenbach nur bedingt. «Die Meisterschaften wurden nicht unterbrochen, viele waren in ihren Klubs engagiert.» Trotzdem schaut er auf ein gelungenes Turnier zurück. «Das war beste Werbung für das Unihockey. Und erfreulicherweise konnten sämtliche Spiele unfallfrei durchgeführt werden.»

Erfreulich verlief das Turnier auch für David Dünki, Mittelstufenlehrer und Trainer der Reinacher U16-Junioren. Mit seiner Klasse gewann er das gleichzeitig ausgetragene Schulsportturnier und darf somit Anfang Juni den Aargau an der Schweizer Meisterschaft in Luzern vertreten.

Titelverteidiger gibt forfait

Ihren letztjährigen Titel bei den Sechstklässlern nicht verteidigen konnten die Reinacher Jungs. Sie mussten in der Meisterschaft der C-Junioren ran. Immerhin gewannen sie ihre beiden Partien. Ein Trostpflaster gabs am Abend. Weil sie letztes Jahr die Rivella-Games gewonnen haben, durften sie gratis an den Cupfinal zwischen den Langnau Tigers und Alligator Malans nach Bern.

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