Reinach
13-mal eine berührende Liebesgeschichte

Übermorgen Freitag findet die Premiere der neuesten TAB-Eigenproduktion statt.

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Pinneberg (Stefan Lienhard) und Lämmchen (Susanne Vonarburg-Lässer).wpo

Pinneberg (Stefan Lienhard) und Lämmchen (Susanne Vonarburg-Lässer).wpo

Peter Weingartner

Die warmherzige und dramatische Geschichte vom kleinen Angestellten Johannes Pinneberg und seiner Frau Emma nach dem Roman «Kleiner Mann – was nun?» von Hans Fallada hat sich das Ensemble des Theaters am Bahnhof dieses Jahr vorgenommen. Das Stück spielt im Berlin der Wirtschaftskrise vor Hitlers Machtübernahme; für aktuelle Bezüge zum Hier und Jetzt brauchts aber keinen Zaunpfahl. Pinneberg verliert die Stelle, doch die junge Familie, allen voran Emma, von Pinneberg «Lämmchen» genannt, kämpft um ihre Würde in der Gesellschaft. Eine berührende Geschichte, auch eine Liebesgeschichte. Gunhild Hamer führt Regie und lässt die Spielenden nicht bloss auf der Bühne agieren. Im Gegensatz zu früheren Eigenproduktionen, die oft konkrete lokale Begebenheiten aufnahmen (Beispiel «Deubelbeiss und Schürmann», 2010, über den Reinacher Postraub), wird hochdeutsch gesprochen: Die Geschichte spielt in Berlin. (wpo)

Premiere hat «Kleiner Mann, was nun?» am Freitag, 2. März, um 20.15 Uhr im Theater am Bahnhof in Reinach. Sie ist ausverkauft. Weitere Aufführungen: 3., 9., 10., 16., 17., 23., 24., 29., März jeweils um 20.15 Uhr. Dazu jeweils sonntags 4., 11., 18., und 25. März um 17 Uhr. Ticketreservationen auf www.tab.ch oder im Kino, zu den Filmvorführungszeiten auch unter 062 771 82 71. Vor den Abendvorführungen besteht die Möglichkeit, im «Schneggen» für 20 Franken ein Berliner Menü zu geniessen (Reservation: 062 771 10 35).