Mooseerlau

10-jähriger von Lastwagen erfasst: Fahrer soll keine Fahrerflucht begangen haben

Unfall in Moosleerau soll keine Fahrerflucht gewesen sein

Unfall in Moosleerau

Letzte Woche wurde ein Schüler von einem Lastwagen überfahren. Er verstarb noch auf der Unfallstelle.

Die Aargauer Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Chauffeur nichts von dem Unfall bemerkt habe.

Letzte Woche wurde ein Schüler im Dorfzentrum von Moosleerau von einem Lastwagen überfahren und verstarb noch auf der Unfallstelle. Neben den genauen Umstände, die zu seinem Sturz auf der Strasse führten, blieb auch die Frage unbeantwortet, weshalb der Fahrer einfach weitergefahren ist. In den Medien wurde spekuliert, ob der Fahrer von der Unfallstelle flüchtete oder den Unfall gar nicht erst bemerkte. 

Tele M1 berichtet nun, dass die Staatsanwaltschaft nach Befragung des Verantwortlichen nicht von Fahrerflucht ausgeht. Gegenüber dem Fernsehsender sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm Fiona Strebel aus: "Die Situation zeigt sich anders als unmittelbar nach diesem tragischen Unfall. Fahrerflucht steht nicht im Zentrum. Wir müssen davon ausgehen, dass der Chauffeur den Unfall nicht bemerkt hat."

Vor Ort soll jedoch der Fahrer laut Beobachtern kurz danach umgekehrt haben und praktisch gegenüber der Unfallstelle auf dem Parkplatz des Restaurants "Sonne" angehalten haben. Die Staatsanwaltschaft bestätigt diese Angaben teilweise. "Der Fahrer kehrte nicht um, aber er fuhr auf dem Parkplatz hinter dem Restaurants. Laut unseren Kenntnissen fuhr er kurz danach weiter, in der Annahme, dass das Restaurants zu war."

Die "Sonne" war aber offen, wie auf Nachfrage von Tele M1 bestätigt wurde. Warum der Fahrer auch nach seinem Halt nichts bemerkte, ist noch unklar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.

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