Von Violett über Blau, Grün, Gelb nach Rot: Die Farbabfolge von Regenbögen ist immer die gleiche – schön finden wir sie jedes Mal aufs Neue. 

Dieses Wochenende zeigten sich prächtige Exemplare über unserer Region. Samstag und Sonntag konnten unsere Leserinnen und Leser gleich mehrmals das schöne Naturphänomen ablichten, das sich manchmal gar im Doppelpack präsentierte.

Wem nicht ganz klar ist, wie Regenbögen entstehen, für den haben wir hier ein paar Informationen:

Aus weiss wird bunt:

Weisses Licht setzt sich aus verschiedenen Farben zusammen. Trifft das weisse Sonnenlicht auf einen Regentropfen, wird es gebrochen und dabei in seine farbigen Bestandteile zerlegt. Die einzelnen Farben des Regenbogens können wir sehen, weil das farbige Licht vom Regentropfen reflektiert wird.

Leserreporter

Schicken Sie uns Ihre Regenbogen-Bilder

Weil ein Regenbogen immer schön ist: Laden Sie hier Ihre Regenbogen-Bilder hoch, wir werden Sie in die Galerie aufnehmen. 

Herzlichen Dank! 🌈

Mal einer, mal zwei Bögen: 

Steht neben einem grossen, starken Regenbogen ein zweiter, so genannter Nebenbogen, dann ist dieser immer schwächer. Nebenregenbögen entstehen, wenn das Licht im Regentropfen doppelt reflektiert wird – ihre Farbabfolge ist entsprechend umgekehrt. Bei jeder weiteren Reflexion geht ein Teil des Sonnenlichts verloren, dadurch ist der Hauptbogen immer am deutlichsten sichtbar. 

Platzregen hilft: 

Besonders schöne Regenbögen entstehen, wenn Regentropfen besonders gross sind. Die besten Bedingungen dafür entstehen bei Platzregen. Dann können sich Lichtstrahlen überlagern und verstärken, das nennt man dann «konstruktive Interferenz». 

Wo liegt der Schatz vegraben?

Wo der Regenbogen die Erde berührt, liegt ein Schatz vergraben, so der Volksmund. Doch physikalisch betrachtet ist dies – leider! – gar nicht möglich: Regenbögen treffen immer in einem Winkel von 42 Grad auf den Boden. Was bedeutet, dass diese Stelle von Perspektive zu Perspektive ändert. Darum treffenRegenbögen schon nur an unterschiedlichen Orten auf den Boden, wenn zwei Beobachterinnen auch nur zehn Meter voneinander entfernt stehen. 

(mbr)