Grosser Rat
Wie Theo Vögtli den Grossen Rat führen will

Theo Voegtli amtete erstmals als Grossratspräsident. Dabei legte er dar, wie er den Rat zu führen gedenkt. Nämlich mit Anstand, Stil und Respekt. Das versprach der CVP-Mann gestern im Parlament.

Mathias Küng
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Der neue Grossratspräsident Theo Voegtli (CVP, Kleindöttingen) an seinem ersten Amtstag

Der neue Grossratspräsident Theo Voegtli (CVP, Kleindöttingen) an seinem ersten Amtstag

AZ

Der Grosse Rat trat gestern zum ersten Mal seit der Frühlingspause wieder zu Beratungen zusammen. Theo Voegtli amtete erstmals als Grossratspräsident. Dabei legte er dar, wie er den Rat zu führen gedenkt. Da er seinerzeit als dienstuntauglich eingestuft wurde und auch die väterlichen militärischen Führungsgrundsätze zuhause nicht so gut angekommen waren, nahm Voegtli schliesslich die Führungsregeln des heiligen Benedikt von Nursia zu Hilfe.

Darin steht unter anderem: «Er (in unserem Fall also der Ratspräsident) muss wissen, welch schwierige und mühevolle Aufgabe er auf sich nimmt: Menschen zu führen und der Eigenart vieler zu dienen. Muss er doch dem einen mit gewinnenden, dem anderen mit tadelnden, dem dritten mit überzeugenden Worten begegnen.» Diese Regeln haben laut Voegtli, «auch in der heutigen Zeit als Management-Leitlinien nichts an Bedeutung und Wahrheit verloren». Er sei aber bei weitem kein Mönch, fügte Voegtli lächelnd an. Und versprach: «Mein Führungsziel Ihnen gegenüber soll sich durch Anstand, Stil und Respekt auszeichnen.»

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