Wahlen 2011
Wahlauftritte: Pascale Bruderer tritt etwas kürzer

Pascale Bruderers Schwangerschaft verläuft zwar normal. Trotzdem hat die Politikerin, die für den Ständerat kandidiert, von ihrer Ärztin den Rat erhalten, die Agenda in den nächsten Tagen zu reduzieren.

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Pascale Bruderer bei einem Auftritt (Archiv)

Pascale Bruderer bei einem Auftritt (Archiv)

Aargauer Zeitung

Nationalrätin Pascale Bruderer (SP) kandidiert bei den eidgenössischen Wahlen vom 23.Oktober für den Ständerat. Mit Blick darauf hat sie zahlreiche Auftritte. Doch gestern Abend, als sie sich an der Mitgliederversammlung der Aargauer Grünen in Aarau präsentieren sollte, musste sie sich entschuldigen.

Auch heute Samstagmorgen wird sie an einem Ständerats- und Nationalratspodium in Niederlenz, zu dem sie mit Ueli Giezendanner (SVP) sowie Thomas Lüpold (SVP) und Martin Killias (SP) angemeldet war, fehlen.

Sie tut dies auf Anraten ihrer Ärztin. «Die Schwangerschaft verläuft normal, mir und auch dem Kind gehts sehr gut», sagte Pascale Bruderer gestern Abend auf Anfrage der az Aargauer Zeitung. Sie fühlt sich in der Lage, ihre Termine wahrzunehmen. Doch ihre Ärztin habe ihr empfohlen, die Agenda in den nächsten Tagen zu reduzieren.

Bruderer: «Selbstverständlich nehme ich den ärztlichen Rat ernst.» Sie hat deshalb ihre Termine der nächsten Tage abgesagt und wird in den kommenden Wochen kürzertreten. Auch in der laufenden Herbstsession in Bern wird sich Pascale Bruderer etwas zurücknehmen. Bruderer: «Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich keine Risiken in Kauf nehme. Das Wichtigste ist mir die Gesundheit meines Kindes.» Pascale Bruderer erwartet im November ihr erstes Kind.

Schafft sie den Sprung in den Ständerat, will sie in den kommenden Jahren auf ihre berufliche Tätigkeit verzichten. Sie sagte dazu in dieser Zeitung: «Die neue Verantwortung für ein Kind braucht Zeit und Raum, das ist für meinen Mann und mich selbstverständlich.» (MKU)

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