Stabwechsel
Virtuell gewählt: Die Pfadi Aargau hat eine neue Präsidentin

Salome Baumberger folgt auf Samuel Steiner – die Delegiertenversammlung wurde digital durchgeführt.

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Salome Baumberger, Präsidentin der Pfadi Aargau.

Salome Baumberger, Präsidentin der Pfadi Aargau.

Zvg / Aargauer Zeitung

(gue) Die Pfadi Aargau hat an ihrer virtuellen Delegiertenversammlung Salome Baumberger zu ihrer neuen Präsidentin gewählt. Wie die Pfadi mitteilt, folgt die neue Präsidentin auf Samuel Steiner, der nach drei Jahren zurücktritt. Baumberger sei in der Region Baden verwurzelt und könne auf langjährige Erfahrung in der Ausbildung von Leitern zurückblicken, heisst es in der Mitteilung.

Nachdem die letztjährige Delegiertenversammlung kurzfristig schriftlich stattfinden musste, wurde sie dieses Jahr per Videokonferenz durchgeführt. In diesem Rahmen gab es auch eine Festrede zum 100-­ Jahr-Jubiläum der Pfadi Aargau. Dabei nahm Stefan Rimml die 59 Delegierten, 23 Mitarbeitenden und weiteren Gäste in der digitalen Pfadiversammlung zu den Anfänge der Jugendorganisation in die 20er- und 30er-Jahre mit, als die Idee der Pfadi – «Junge leiten Junge» – noch auf viel Widerstand gestossen sei.

Danach fanden Gesamtrevisionswahlen statt, wie es weiter heisst. Die Delegierten wählten dabei Fabienne Helfenstein und Samuel Urech zu neuen Vorstandsmitgliedern. Diese folgen auf Lukas Jansen und Mario Podzorski. Auf der operativen Ebene der Pfadi-Kantonsleitung wurden Evelyn Kappeler zur Ausbildungsverantwortlichen und die bisherigen Mitglieder des Vorstands und der Kantonalleitung für weitere zwei Jahre gewählt. Die Rechnung 2020 und das Budget 2021 wurden von der Versammlung diskussionslos genehmigt. Ausserdem teilt die Pfadi Aargau mit, wann der jährliche Pfadi-Schnuppertag, der am 14. März hätte stattfinden sollen und wegen Corona verschoben werden musste, stattfindet: Er soll nun am 21. August, nachgeholt werden.