Kultur
Viel Geld für Aargauer Kultur

Die Aargauer Regierung spricht weitere grosse Geldbeiträge für Kulturinstitutionen. Bis zu 400'000 Franken pro Jahr sollen diese Institutionen künftig erhalten. Insgesamt hat die Regierung bisher 7 solcher kultureller «Leuchttürme» bestimmt.

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Aargauer Symphonie Orchester

Aargauer Symphonie Orchester

Aargauer Zeitung

Neu erhalten auch das Aargauer Sinfonieorchester ASO, das Aarauer Konzertlokal «KiFF», das Künstlerhaus Boswil und «MuriKultur» Betriebsbeiträge. Das ASO erhält den grössten Anteil, nämlich 400'000 Franken pro Jahr. Das «KiFF» bekommt für 2011 ubis 2013 jährlich 200'000 Franken. Das Künstlarhaus Boswil erhält für den selben Zeitraum 350'000 Franken. Und Murikultur 150'00 Franken (für 2012 und 2013).

Noch höchstens 3 weitere Institutionen
Bereits im Sommer hatte die Regierung Beiträge für das Kindermuseum Baden, das Museum Langmatt in Baden und das Stapferhaus in Lenzburg gesprochen. Die Betriebsbeiträge sind an Leistungsvereinbarungen geknüpft. Nach drei Jahren würden die Ziele überprüft, teilte der Regierungsrat mit.

Vermutlich kämen noch 3 weitere Institutionen dazu, sagte Regierungsrat Alex Hürzeler (SVP) gegenüber Schweizer Radio DRS. Mehr Gesuche würden wohl kaum bewilligt, da die Betriebsbeiträge an strenge Auflagen gebunden seien. Die Kulturinstitutionen müssten eine überregionale, mindestens kantonale Ausstrahlung haben, so Hürzeler.

3 Millionen Franken Kulturgelder
Die Betriebsbeiträge würden nach 3 Jahren wieder überprüft. Die betroffenen Institutionen können weiterhin neben diesen Beiträgen Gesuche für Projektbeiträge stellen. Diese werden aus dem Swisslos-Fonds finanziert.

Die Betriebsbeiträge müssen vom Grossen Rat noch abgesegnet werden. Sie sollen dazu dienen, den Aargau als Kulturkanton zu stärken. Insgesamt sind dafür jährlich 3 Millionen Franken vorgesehen.