Übersicht von A bis Z
Ergebnisse aus den Aargauer Gemeinden: Paukenschlag in Hausen ++ Fusion von Baden und Turgi nimmt erste Hürde ++ So hat der Aargau national abgestimmt

Die Übersicht zum Abstimmungssonntag im Aargau.

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So hat Ihre Gemeinde abgestimmt

Die Karte mit allen Schweizer Gemeinden finden Sie am Ende des Artikels.

Nationale Vorlagen – das Schlussresultat im Aargau

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Aarburg: Wahlberechtigte wählen die Kontinuität

Sämtliche Bisherige wurden in Aarburg wieder gewählt. Das sind: Hans-Ulrich Schär (bisher, parteilos, 1242 Stimmen), Rolf Walser (bisher, SP, 984 Stimmen), Dino Di Fronzo (bisher, FDP, 978 Stimmen), Martina Bircher (bisher, SVP, 977 Stimmen) und Fredy Nater (bisher, FDP, 861 Stimmen).

Die Wahl nicht geschafft haben Christian Schwizgebel (neu, parteilos, 843 Stimmen) und Brigitte Etter (neu, parteilos, 603 Stimmen).

Auenstein: Peter Anderau gewählt

Die drei Bisherigen sowie Peter Anderau (63) wurden für die Amtsperiode 2022-2025 in den Gemeinderat gewählt. Der freisinnige Anderau war bereits bis 2014 im Gemeinderat, trat dann aber aus beruflichen Gründen zurück. Ein Gemeinderatssitz ist noch unbesetzt. Über das weitere Vorgehen wird die Gemeinde informieren.

Die Gesamterneuerungswahlen für den Gemeinderat stehen an. Zwei der fünf Bisherigen treten nicht mehr an: Vizeammann Ernst Joho und Gemeinderätin Isabelle Schmed. Ammann Reto Porta und die Gemeinderäte Pascal Jordi sowie Rolf Wolfensberger kandidieren für eine weitere Legislatur. Neu bewirbt sich Peter Anderau (63) um einen Sitz. Für den fünften Sitz gibt es keine offizielle Kandidatin respektive keinen offiziellen Kandidaten.

Baden strebt die Fusion mit Turgi an

Baden und Turgi haben die erste grosse Hürde auf dem Weg zur Fusion genommen. An beiden Orten stimmte eine Mehrheit der Stimmberechtigten Ja zur Frage, ob ein Fusionsvertrag ausgearbeitet werden soll.

In Baden legten 4170 Personen ein Ja in die Urne. 2936 Personen stimmten Nein. Dies gemäss einer Mitteilung auf der Webseite der Stadt Baden. Der Ja-Anteil beträgt 58,7 Prozent. Die Stimmbeteiligung liegt bei 60,2 Prozent.

Bergdietikon: Gemeinderat gewählt

Der Gemeinderat Bergdietikon für die Amtsperiode 2022-2025 ist gewählt. Alle Kandidaten haben das absolute Mehr erreicht. Es sind dies: Dörig Ralf (bisher), Emch Urs (bisher), Monn Paul (bisher), Okle Françoise (bisher) und Giovanoli Claudio. Es wird keinen zweiten Wahlgang geben. Die Wahl von Gemeindeammann und Vizeammann findet am 26. September statt.

Bremgarten: Bamert schafft Stadtratswahl locker

Die Stimmberechtigten wählen den oder die Nachfolgerin für die zurückgetretene Stadträtin Monika Briner (parteilos). Zur Wahl stehen im 2. Wahlgang nur noch Claudia Bamert (Läbigs Bremgarte) und Stefan Hausherr (parteilos). Dabei macht Bamert mit 1680 Stimmen das Rennen klar vor Hausherr mit 761 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 46 Prozent.

Bünzen: Es kommt zum zweiten Wahlgang

Die Nachfolge des zurückgetretenen Gemeinderats Marcel Egg ist noch offen. Für die Ersatzwahl waren keine Kandidaturen eingegangen. Wenig erstaunlich ist deshalb, dass sich unter den 189 eingereichten Wahlzetteln deren 72 leere befanden. Dazu wurden total 117 vereinzelt gültige Stimmen abgegeben. Das absolute Mehr von 59 Stimmen wurde von niemandem erreicht. Damit wird am 26. September ein zweiter Wahlgang stattfinden.

Dürrenäsch: Neue schafft das beste Ergebnis

Die drei bisherigen Gemeinderäte Werner Schlapbach (70, SVP), Thomas Sauder (44, FDP) und Veronika Merz (45, SVP) haben die Wiederwahl geschafft. Das beste Ergebnis erzielte mit 389 Stimmen aber die neu Kandidierende Simone Bertschi (37, parteilos). Ebenfalls neu gewählt wurde Josef Willi (53, SVP), der zugleich und als einziger als Gemeindeammann kandidierte und gewählt wurde. Andreas Bürgi (42, parteilos) verpasste den Sprung in den Gemeinderat.

Bei der Wahl der Finanzkommission erreichte niemand das absolute Mehr. Somit wird am 26. September ein zweiter Wahlgang nötig.

Ehrendingen: Neue Frau Gemeindeammann und eine Abwahl

Die einst höchste Zürcherin ist nun höchste Ehrendingerin: Mit 1015 Stimmen wurde Dorothea Frei (parteilos) klar zur neuen Frau Gemeindeammann gewählt. Konkurrent Bruno Schmid (parteilos) blieb mit 359 Stimmen erfolglos. Das Duell um den Sitz des Vizeammanns geht hingegen in die zweite Runde. Mit 708 Stimmen für den bisherigen Markus Frauchiger (parteilos) und 631 Stimmen für Herausforderer Erich Frei (parteilos) erreichte keiner der beiden Kandidaten das absolute Mehr von 758 Stimmen. Der zweite Wahlgang erfolgt am Sonntag, 26. September.

Bei der Wahl in den Gemeinderat bewarben sich sieben Kandidaten für fünf Sitze. Der bisherige Gemeinderat Yvan Mülli (parteilos) erreichte mit 1253 Stimmen die meisten Stimmen, dicht gefolgt von Dorothea Frei mit 1227 Stimmen. Ebenfalls in den Gemeinderat gewählt wurden die bisherigen Markus Frauchiger mit 1019 Stimmen und Neide Zimmermann (CVP) mit 1192 Stimmen. Erich Frei überholte mit 948 Stimmen die bisherige Gina Kern (FDP) mit 876 Stimmen und wurde an ihrer Stelle neu in den Gemeinderat gewählt. Mit 727 Stimmen verpasste Bruno Schmid die Wahl in den Gemeinderat.

Hausen: Drei Bisherige im ersten Wahlgang nicht gewählt

Hausen steht vor einem Neuanfang: Im ersten Wahlgang schafften vier Neulinge den Sprung in die Exekutive. Am besten gewählt wurde Manuela Obrist (FDP) mit 871 Stimmen. Die Parteilosen Andreas Arrigoni und Lukas Bucher holten 836 respektive 831 Stimmen. Auf Platz vier landete der zweit FDP-Kandidat Stefano Potenza mit 830 Stimmen. Da für die nächste Amtsperiode noch ein Sitz vakant ist, wird es am 26. September zu einem zweiten Wahlgang kommen.

Von den drei bisherigen Gemeinderäten, die zur Widerwahl antraten, schnitt Tonja Kaufmann (SVP) mit 532 Stimmen am besten ab, Parteikollegin Sabine Rickli erzielte 465 Stimmen und der Parteilose Eugen Bless 447 Stimmen.

Killwangen: Allen kommunalen Vorlagen zugestimmt

In Killwangen wurde aus Mangel an genug grossen Räumlichkeiten über die wichtigsten Geschäfte erneut an der Urne abgestimmt. 655 Stimmberechtigte (von 1191) beteiligten sich an der Abstimmung.

Die Jahresrechnung 2020, die Kreditabrechnung «Knoten Fadacker», der Verpflichtungskredit SBB Zufahrt ARA und die Gemeinderatsbesoldung, die auf die neue Legislaturperiode gleich bleibt, wurden klar angenommen. Etwas knapper fiel die Entscheidung beim neuen Parkierungsreglement aus: 367 legten ein Ja in die Urne, 218 ein Nein.

Leimbach: Zwei Sitze vakant – es braucht einen 2. Wahlgang

Die zwei bisherigen Gemeinderäte Benno Woodtli-Stüwe (52, parteilos) und Hannelore Zingg-Hoffmann (61, parteilos) haben die Wiederwahl geschafft. Neu gewählt ist «Globi-Buur» Thomas Hunziker (47, parteilos). Für die beiden andere Sitze waren keine Kandidaten gemeldet. Am 26. September kommt es deshalb zum zweiten Wahlgang.

Oberentfelden: Alle Vorlagen angenommen

Das Oberentfelder Stimmvolk heisst die Rechnung 2020 mit 1925-Ja- zu 143 Nein-Stimmen klar gut. Die unveränderte Festsetzung der Gemeinderatslöhne findet ebenfalls eine klare Mehrheit (1834:267 Stimmen). Damit erhalten die Gemeinderäte neu zusätzlich eine jährliche Spesenpauschale von 1000 Franken. Die Reduktion der Finanzkommission von sieben auf fünf Mitglieder wird mit 1715 zu 375 Stimmen ebenso angenommen wie die Stellenplanerhöhung der Bauverwaltung um 1OO Prozent (1424:694 Stimmen) und der Verpflichtungskredit für die Zentrumsplanung von 118'000 Franken (1621:529 Stimmen).

Oberlunkhofen: Roland Geier neu im Gemeinderat

Der Gemeinderat in der Kellerämter Gemeinde Oberlunkhofen ist wieder vollzählig. Die Stimmberechtigten wählten am Sonntag Roland Geier (Jahrgang 1970, FDP) mit 337 Stimmen in die Exekutive. Vereinzelte andere gültige Stimmen wurden 105 abgegeben. Das absolute Mehr von 222 Stimmen erreichte Geier, der der einzige offizielle Kandidat war, damit problemlos. Die Stimmbeteiligung bei der Oberlunkhofer Gemeinderatswahl betrug rund 33 Prozent. Er übernimmt im Gemeinderat die Nachfolge von Urs Bürgi.

Obermumpf: Jacqueline Zesiger gewählt

Noch immer sind in Obermumpf zwei Gemeinderatssitze vakant. Bei den Gesamterneuerungswahlen am Sonntag war mit Jacqueline Zesiger nur eine neue Bewerberin angetreten. Sie vereinte 246 Stimmen auf sich und erreichte damit das absolute Mehr, das bei 97 lag. Die Stimmbeteiligung betrug 45,5 Prozent. Von den fünf bisherigen Mitgliedern der Obermumpfer Exekutive stellten sich nur zwei der Wiederwahl - Benedikt Gürtler und Claudia Seewald. Gürtler holte 260 Stimmen, Seewald 261. Mit dem ersten Wahlgang verbunden war auch die Gemeindeammann- und Vizeammann-Wahl. Gürtler wurde mit 243 Stimmen neuer Amann, Seewald mit 219 Stimmen Vizeammann (zum Artikel).

Oftringen: SVP-Kandidat schafft die Wahl nicht

Oftringen hat gewählt. Folgende Personen gehören ab dem 1. Januar dem Gemeinderat an: Hanspeter Schläfli (bisher, FDP, 1716 Stimmen), Markus Steiner (bisher, SP, 1714 Stimmen), Werner Amsler (bisher, Pro Oftringen, 1648 Stimmen), Ruth Stauch (bisher, parteilos, 1787 Stimmen) und Sarah Sommer (neu, parteilos, 1479 Stimmen).

Die Wahl nicht geschafft hat Reto Wild von der SVP, der bereits zum zweiten Mal als Gemeinderat kandidierte. Er holte 1207 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 984 Stimmen.

Rheinfelden: Die SP ist wieder in der Regierung

Acht Kandidaten buhlen an den Stadtratswahlen vom 13. Juni um die fünf Sitze im Rheinfelder Rathaus.

Acht Kandidaten buhlen an den Stadtratswahlen vom 13. Juni um die fünf Sitze im Rheinfelder Rathaus.

Sandra Ardizzone

Nach vier Jahren ist die SP zurück in der Stadtregierung von Rheinfelden: Grossrätin Claudia Rohrer schaffte den Sprung in die Exekutive mit 1817 Stimmen schon im ersten Wahlgang klar (das Absolute Mehr lag bei 1551 Stimmen). Die vier Bisherigen, die wieder antraten, wurden ebenfalls klar bestätigt: Stadtammann Franco Mazzi (FDP) erhielt 2411 Stimmen, Vizeammann Walter Jucker (SVP) 1964 Stimmen, Dominik Burkhardt (GLP) 2195 Stimmen und Susanna Schlittler (FDP) 2293 Stimmen. Im Vorfeld der Wahlen sorgte der Ausschluss von Michael Derrer aus der GLP für Aufsehen. Derrer wurde aus der Partei ausgeschlossen, weil er zur den Wahlen antrat, ohne von der Partei ausgestellt zu sein. Derrer erreichte 1452 Stimmen. Der zweite SP-Kandidat Thomas Steiner kam auf 1632 Stimmen, der Parteilose Claus Pfisterer auf 1570 Stimmen. Die Ammann- und Vizeammannwahlen finden am 26. September statt.

Sarmenstorf: Sehr deutliches Nein für den Totalausbau Kirchweg-Zelgli

An der Gemeindeversammlung vom November wurde der Totalausbau der beiden Strasse Kirchweg und Zelgli samt Kanalisation und Wasserleitung noch knapp angenommen. Dem Kredit von 2,745 Mio. Franken stimmten damals noch 60 Anwesende zu, 55 waren dagegen. Anders sieht es jetzt nach der Urnenabstimmung aus. 72% der abgegebenen Stimmen zeigen ein Nein, nur 28% ein Ja. In Zahlen: Von 1130 Sarmenstorferinnen und Sarmenstorfern, die abgestimmt haben, waren 810 gegen den Strassenausbau, 320 dafür. Da die Netzwasserleitungen teilweise aus dem Jahr 1890 stammen, muss der Gemeinderat nun ein neues Projekt ausarbeiten und vorlegen, um die Strasse möglichst rasch zu einem günstigeren Preis sanieren zu können.

Kirchweg-Zelgli in Sarmenstorf: Der Kredit für den Totalausbau der beiden Strassen von 2,745 Mio. Franken wurde an der Urne deutlich abgelehnt.

Kirchweg-Zelgli in Sarmenstorf: Der Kredit für den Totalausbau der beiden Strassen von 2,745 Mio. Franken wurde an der Urne deutlich abgelehnt.

Andrea Weibel

Seon: Bisherigem fehlen fünf Stimmen für die Wiederwahl

Der bisherige Gemeinderat Erich Lüdi verpasst die Wiederwahl um fünf Stimmen. Beide neu Kandidierenden, Peter Siegenthaler und Otto Walti, ziehen dafür in den Gemeinderat ein. Die Bisherigen Markus Rihner, Christine Iten und Hans Peter Dössegger wurden wiedergewählt.

Spreitenbach: Schmid-Hofer neu Vizepräsidentin

Im März wurde Markus Mötteli (Die Mitte) zum neuen Gemeindepräsidenten gewählt. Seither war das Vizepräsidium vakant. Nun wurde Möttelis damalige Herausforderin und jetzt einzige Bewerberin, die Gemeinderätin Doris Schmid-Hofer (FDP), als Vizepräsidentin gewählt.

Schupfart: Gemeinderat komplett

Im ersten Wahlgang der Gesamterneuerungswahlen in Schupfart galt es eine Vakanz im Gemeinderat zu füllen. Neu-Kandidatin Sandra Leubin machte das Rennen. Sie wurde mit 265 bei einem absoluten Mehr von 145 im ersten Wahlgang gewählt. Die Stimmbeteiligung lag bei 56,7 Prozent. Die vier bisherigen Gemeinderatsmitglieder, Gemeindeammann René Heiz, Vizeammann Thomas Kyburz, Fabian Leubin und Renate Leubin, waren sämtlich wieder angetreten und erreichten das absolute Mehr der Stimmen. Heiz kam auf 303 Stimmen, Kyburz auf 272, Fabian Leubin auf 307 und Renate Leubin auf 290.

Teufenthal: Niklaus Boss neu Gemeindeammann

Die drei Bisherigen Niklaus Boss, Matthias Anderau und Patrick Schmid haben die Wiederwahl in den Gemeinderat locker geschafft. Ebenfalls das absolute Mehr erreichten die neu Kandidierenden Raffael Eggmann und Reto Hofmann. Nicht gewählt wurde André Vogt.

Als Gemeindeammann kandidierte Niklaus Boss, der dann auch gewählt wurde. Die Vizeammann-Wahl entschied Matthias Anderau für sich. Zu dieser war auch Patrick Schmid angetreten.

Turgi: Deutliches Ja zur Fusion mit Baden

Turgi hat der Ausarbeitung eines Fusionsvertrages mit Baden zugestimmt. Der Ja-Anteil beträgt 83,9 Prozent, die Stimmbeteiligung 52,7 Prozent. «Unglaublich», sagt Gemeindeammann Adrian Schoop in einer ersten Reaktion.

Untersiggenthal: Adrian Hitz ist neuer Gemeindeammann

Adrian Hitz (Die Mitte, bisher) ist der neue Untersiggenthaler Gemeindeammann. Er beerbt die nicht mehr angetretene Marlène Koller (SVP). Vizeammann ist neu Christian Gamma (FDP, bisher), er folgt auf Ueli Eberle (Die Mitte). Neben Hitz und Gamma wurde auch der Bisherige Norbert Stichert (FDP) wiedergewählt. Ebenfalls gewählt wurden die frühere Grossrätin Kim Schweri (Grüne, neu) und Winzermeister Pirmin Umbricht (parteilos, neu). Die Wahl verpasst hat Grossrat Christian Keller (SVP).

Veltheim: Alle fünf Bisherigen schaffen Wiederwahl locker

Konkurrenzlos traten sie zum ersten Wahlgang an: Bei einem absoluten Mehr 190 Stimmen erzielten alle fünf Männer ein Wahlresultat mit über 350 Stimmen (zum Artikel).

Villnachern: Alle sechs Kandidaten haben das absolute Mehr erreicht

Für die kommende Amtsperiode ist der fünfköpfige Gemeinderat bereits wieder komplett: Stephan Breitenmoser ist für den nicht mehr angetretenen Gemeinderat Lukas Bopp neu in die Exekutive gewählt worden. Fritz Schweizer scheidet als überzählig aus (zum Artikel).

Wallbach: Gabriele Hasler setzt sich durch

Schon im ersten Wahlgang der Gesamterneuerungswahlen des Gemeinderats Wallbach gab es eine Entscheidung: Kandidatin Gabriele Hasler wurde mit 327 Stimmen bei einem absoluten Mehr von 327 im ersten Wahlgang gewählt. Die Stimmbeteiligung lag bei 57,1 Prozent. Hasler machte unter vier Bewerbern das Rennen und eroberte den durch den Rückzug von Gemeindeammann Paul Herzog frei gewordenen Sitz im Gemeinderat auf Anhieb. Mitbewerber René Koch kam mit 280 Stimmen auf Platz 2, gefolgt von Alois Jud mit 278 und von Roland Marbach-Grüter mit 228 Stimmen. Vier der fünf bisherigen Gemeinderatsmitglieder waren wieder angetreten. Vizeammann Roland Jegge (SVP) vereinte 458 Stimmen auf sich. Iris Pümpin (SVP) holte 411 Stimmen. Auf Werner Bitter (parteilos) entfielen 638 und auf Marion Wegner-Hänggi (Die Mitte) 509.

Wettingen: Neue Gemeindeordnung angenommen

Die Revision der Gemeindeordnung wird mit 82 Prozent gutgeheissen. Die bisher geltende Ordnung datiert aus dem Jahr 2003 und beinhaltet viele Bestimmungen, die beispielsweise bereits im kantonalen Recht geregelt sind. Die neue Gemeindeordnung umfasst daher neu noch 14 Paragrafen, vorher waren es 45.

Wohlen: 68,8 Prozent sagen Ja zu Sanierung und Teilneubau des
Schulzentrums Halde

Wohlen hat bei einer Stimmbeteiligung von 51,6% dem Bauvorhaben mit 2965 Ja gegen 1346 Nein zugestimmt. Mit einem Baukredit von 56 Mio. Franken ist es das grösste Bauvorhaben, das Wohlen je hatte. Nun können drei historische Gebäude saniert werden, dazu entstehen ein Neubau für die Primarschule sowie ein Anbau für die Bezirksschule. Der Gemeinderat freut sich sehr. In der Medienmitteilung heisst es: «Das Abstimmungsergebnis zeigt, dass die Wohlerinnen und Wohler die Notwendigkeit und den grossen Nutzen dieser Investition erkannt haben. Es ist ihnen wichtig, in die Bildung zu investieren und die Attraktivität Wohlens als Wohnort zu steigern.» (zum Artikel)

Das Baugesuch für den Standort Halde ist in Vorbereitung und wird bald öffentlich aufgelegt. Ziel ist es, die Baubewilligung im 1. Quartal 2022 zu erhalten und im 2. Quartal mit dem Bau der ersten Etappe (Bereich Primarschule) zu beginnen. Wenn alles gut läuft, so sind der sanierte Altbau und der Neubau der Primarschule im 2. Quartal 2024 bezugsbereit. Mitte 2026 ist die Inbetriebnahme des sanierten und mit einem Anbau erweiterten Bezirksschulhauses geplant.

So soll die Bezirksschule Halde in Wohlen ab 2026 aussehen.

So soll die Bezirksschule Halde in Wohlen ab 2026 aussehen.

Visualisierung: zvg

Zofingen: Revision der Gemeindeordnung angenommen

Die Revision der Gemeindeordnung kommt beim Stimmvolk durch: 3480 Ja- zu 615 Nein-Stimmen.

Andreas Zürcher (parteilos) beerbt den pensionierten Ferdinand Andermatt (CVP) als Zofinger Bezirksgerichtspräsident. Auf Platz zwei landet David Holliger (Die Mitte).

Die Ergebnisse aus allen Schweizer Gemeinden