TCS Aargau
Ehemaliger Präsident Thierry Burkart mit einem Jahr Verspätung verabschiedet

Weil corona-bedingt im letzten Jahr keine physischen Delegiertenversammlungen stattfinden konnten, hat sich der TCS erst jetzt von Thierry Burkart verabschieden können. Dafür wurde er gleich dreifach geehrt.

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Thierry Burkart (links) wurde von Regierungsrat Markus Dieth verabschiedet.

Thierry Burkart (links) wurde von Regierungsrat Markus Dieth verabschiedet.

zvg

Delegiertenversammlung  Zum ersten Mal seit 2019 hielt der TCS Aargau eine physische Delegiertenversammlung ab. Im Kultur- und Kongresshaus Aarau wurde Thierry Burkart offiziell verabschiedet – auch wenn sein Nachfolger Patrick Gosteli bereits im Oktober 2020 das Präsidium übernommen hat.

Das vergangene Geschäftsjahr des TCS Aargau stand im Zeichen des Präsidentenwechsels. Dass die Amtsübernahme des neuen Präsidiums statt im Frühling im Herbst stattgefunden hat, widerspiegle das aus­serordentliche Betriebsjahr 2020, wie die Medienstelle des TCS in einer Mitteilung schreibt. Denn eigentlich hätten die beiden bereits im März 2020, an der physischen Delegierten- versammlung gewählt werden sollen. Doch diese, so wie jene im September, wurde coronabedingt abgesagt, erstmals in der Vereinsgeschichte war der TCS gezwungen, die ungewöhnliche Form einer schriftlichen Abstimmung der DV-Traktanden anzuwenden. Selbst die Ehrenmitgliedschaft für Thierry Burkart trat da in den Hintergrund.

An der ersten normalen Versammlung seit so vielen Monaten gab sich Patrick Gosteli glücklich, dass er in die Fussstapfen von Thierry Burkart treten kann. «Ich konnte den TCS Aargau in guter Form übernehmen. Das ist doch alleweil positiv.»

Würdigungen von Dieth, Gosteli und Goetschi

Regierungsrat Markus Dieth bedankte sich an der DV zuerst für den Steuerbatzen, den der Verein dem Staat abliefert. Weil der Bewegungsdrang der Bevölkerung weiter zunimmt, entstünden neue Ansprüche im Ver-kehr, gab Dieth zu bedenken. Da brauche es Organisationen, die sich für die Mobilität einsetzen und auch politisch nach Lösungen suchen. Dieth ehrte auch den zurückgetretenen Präsidenten Thierry Burkart. Dieser habe immer nach Lösungen gesucht und auch andere an einen Tisch geholt.

Von einer vorbildlichen Führung des TCS Aargau sprach auch der Zentralpräsident Peter Goetschi. Er und Burkart haben während Jahren den TCS als Zugpferde geführt und auf Vordermann gebracht. Sie haben die Organisationsrevision gemeinsam realisiert. Goetschi bezeichnete Burkart als zielstrebig und verlässlich. Burkart wird nun auch den TCS Schweiz als Vizepräsident verlassen. Goetschi ermunterte ihn, künftig vermehrt seine geliebte Westschweiz aufzusuchen.

Auch der neue Präsident des TCS Aargau würdigte die grossen Verdienste Burkarts. Dieser habe von 2011 bis 2020 die Kantonalsektion vorbildlich geführt. Er selbst sei stolz, eine so gut aufgestellte Organisation weiterführen zu dürfen, sagte Patrick Gosteli.

Lob von Burkart für jetzige Leitung

Thierry Burkart bedankte sich persönlich für die schönen Worte. Dass er gleich dreifach dermassen geehrt wurde, freute ihn, es sei aber schon fast etwas des Guten zu viel, meinte er, «das sind ja Loblieder, als ob ich soeben gestorben wäre». Er habe das Amt mit Freude und stolz geführt. Er lobte aber auch die jetzige Führung. Sie sei schneller (bei der Abwicklung der Delegiertenversammlung), besser (das Rechnungsergebnis des letzten Jahres fiel gut aus) und schöner (die neue Lokalität). Das alles stimme doch zuversichtlich.

Burkart mahnte noch, dass es den TCS auch in Zukunft als starke Organisation dringend brauche. 1,5 Millionen Mitglieder stünden schliesslich heute hinter dem TCS und die könnten sich nicht alle irren.

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