Die Ausgangslage für den zweiten Wahlgang der Ständeratswahlen ist für die SP Aargau klar: Ihre Kandidatin Pascale Bruderer wurde gewählt. Deshalb verzichtet die Partei für den zweiten Wahlgang auf eine Empfehlung, wie sie heute in einem Communiqué mitteilte.

«Ohne Herzblut - aber mit Verstand»

Zwei Kandidaten würden über reelle Wahlchancen auf den zweiten Sitz verfügen, Christine Egerszegi (FDP) und Ueli Giezendanner (SVP). Keine dieser beiden Kandidaten komme aber «aus politischen Überlegungen» für die SP in Frage.

Dennoch scheint für die Roten klar zu sein: «Wer Christine Egerszegi als Aargauer Ständerätin bestätigen will, der oder die schreibt diesen Namen auf den Wahlzettel – ohne Herzblut, aber mit pragmatischem Verstand», so die SP Aargau im Communiqué weiter.

Doch eine offizielle Wahlempfehlung gibt es von der SP Aargau nicht. Dafür müsste ein Entscheid des Parteitags der Kantonalpartei eingeholt werden, worauf allerdings verzichtet wird.

Der zweite Wahlgang findet am 27. November statt. Es treten an: Christine Egerszegi (FDP), Ueli Giezendanner (SVP), Pius Lischer (parteilos) und René Bertschinger (Familiä-Partei). (sha)