Verkehrssicherheit
Serie von Unfällen auf Fussgängerstreifen reisst nicht ab

Im Aargau sind am Dienstag eine 75- jährige Rentnerin und ein 26-jähriger Mann auf Zebrastreifen angefahren worden. Beide mussten mittelschwer verletzt ins Spital gebracht werden.

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Auf Fussgängerstreifen kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. (Symbolbild)

Auf Fussgängerstreifen kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. (Symbolbild)

Keystone

Der 26-jährige Mann wurde in Menziken von einem Auto erfasst, wie die Aargauer Kantonspolizei am Mittwoch mitteilte. Am Steuer des Autos sass eine 48-jährige Kosovarin aus dem Kanton Luzern, welche erst den Lernfahrausweis besass.

Da sie alleine im Auto unterwegs war, wurde ihr der Lernfahrausweis auf der Stelle entzogen. Das Fahrzeug hatte sie zudem einem Mitglied ihrer Familie ohne dessen Einverständnis entwendet.

Mittelschwer verletzt

Die 75-jährige Rentnerin wurde in Wettingen auf dem Fussgängerstreifen von einem Auto erfasst. Sie wurde mittelschwer verletzt und musste ins Spital eingeliefert werden. Die Polizei nahm dem 28- jährigen deutschen Autofahrer mit Wohnsitz in der Region auf der Stelle den Führerausweis ab.

Im Mittelland wurden seit Dezember bei schweren Unfällen immer wieder Fussgänger auf dem Zebrastreifen verletzt. So wurden kurz vor Weihnachten ein 17-jähriger Italiener in Dottikon AG und eine 53- jährige Frau in Breitenbach SO getötet.

Postulat eingereicht

In diesem Zusammenhang hat der parteilose Aargauer Grossrat Samuel Schmid am Dienstag ein Postulat eingereicht.

Er fordert darin die technische Aufrüstung der Zebrastreifen mit reflektierende Lackierungen, eingebaute Reflektoren oder Signalisationen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. (bau/sda)