Seon
«Für diesen Wald zahle ich gerne Steuern» – Revidierter Betriebsplan der Forstbetriebsgemeinschaft ist zukunftsweisend

Der neue Betriebsplan der Forstbetriebsgemeinschaft Seon tritt nun offiziell in Kraft. Die Unterzeichnung aller Beteiligten wurde mit einem Apéro und einem Rundgang beim Waldhaus in Seon zelebriert.

Cynthia Mira
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Auf dem informativen Rundgang traf die Gruppe 18 verschiedene Baumarten an. Die Vielfalt soll auch in Zukunft erhalten bleiben.

Auf dem informativen Rundgang traf die Gruppe 18 verschiedene Baumarten an. Die Vielfalt soll auch in Zukunft erhalten bleiben.

Cynthia Mira

Die Unterschriften unter den revidierten Betriebsplan der Forstbetriebsgemeinschaft Region Seon sind gesetzt: Gestern Nachmittag stiessen sämtliche Gemeindeammänner der Vertragsgemeinden Dürrenäsch, Schafisheim, Seon und Teufenthal auf die Fertigstellung des Betriebsplans bei der Waldhütte in Seon an. Die Überarbeitung startete 2018. Umso glücklicher zeigte sich Revierförster Marcel Hablützel über die nun offiziell geltenden Leitlinien.

Die Dossiers wurden für die Unterzeichnung am Tisch weitergereicht. Betriebsförster Marcel Hablützel erhielt viel Lob für seine Arbeit.

Die Dossiers wurden für die Unterzeichnung am Tisch weitergereicht. Betriebsförster Marcel Hablützel erhielt viel Lob für seine Arbeit.

Cynthia Mira

Sein Wille steht fest: Er will die Fläche von 750 ha Wald mit Weitsicht und nachhaltig bewirtschaften. Der Plan gilt bis 2035. Für den revidierten Betriebsplan gab es von Fabian Dietiker, Leiter Abteilung Wald beim Kanton, nur lobende Worte: «Es ist genau der Ansatz, womit Försterbetriebe eine Zukunft haben», sagt er, bevor auch er seine Unterschrift daruntersetzte. Ihn habe das Leitbild positiv überrascht, obwohl er schon viele solcher Dossiers gesehen habe. Er sagte:

Für Fabian Dietiker, Leiter Abteilung Wald beim Kanton, ist der Betriebsplan zukunftsweisend.

Für Fabian Dietiker, Leiter Abteilung Wald beim Kanton, ist der Betriebsplan zukunftsweisend.

Cynthia Mira
«Für einen solchen Wald bezahle ich gerne Steuern.»

Wie bereits das Vorgängermodell beruht auch der neue Betriebsplan auf dem Dauer­waldprinzip. Was dies bedeutet, zeigte Hablützel auf einem Rundgang. Nachhaltigkeit, Vielfalt und Weitsicht sind wenige Stichworte, die aufzeigen, woran sich die Waldnutzung misst. Hier ein Waldstück mit unterschiedlichsten jungen Bäumen, die von Natur aus an dieser Stelle gewachsen sind, da vereinzelte ältere Bäume, die zwar wertvoll für die Holznutzung wären, aber dennoch stehengelassen werden. Die Anforderungen an den Wald und dem steigenden Interesse an ihm als Naherholungsgebiet werden auch in Zukunft Rechnung tragen.

Nach dem Rundgang im Wald wurde auf die Unterzeichnung angestossen. Dazu gab es einen feinen Apéro vor der Waldhütte.

Nach dem Rundgang im Wald wurde auf die Unterzeichnung angestossen. Dazu gab es einen feinen Apéro vor der Waldhütte.

Cynthia Mira