Ständeratsduell
Schmid oder Bruderer: Wer kommt eine Runde weiter?

Wer setzt sich im TV-Duell um den Ständeratssitz unter Leitung von Werner De Schepper diesmal durch? Kurt Schmid (CVP, Gemeindeammann Lengnau) oder Nationalrätin Pascale Bruderer (SP)? Die Spannung ist gross.

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Kurt Schmid und Pascale Bruderer

Kurt Schmid und Pascale Bruderer

AZ

Kurt Schmid griff gleich zu Beginn der Sendung an. Er freue sich, dass sie sich als KMU-Vertreterin positioniere. Ob sie das aber auch sei? Beim Blick auf ihr Politprofil habe er diesen Eindruck nicht.

Bruderer antwortete, sie sei für eine gesunde und nachhaltige Wirtschaft. Sie lasse sich aber in kein Kästchen pressen und bilde sich ihre Meinung unabhängig.

Im weiteren zeigte sich, dass die beiden bei allen Differenzen bei den Bemühungen zur Bankenregulierung Gemeinsamkeiten haben. Bei beiden ist das Vertrauen in die Banken (nicht in alle, sie loben Regionalbanken) angeschlagen.

Investmentbanking verbieten mögen sie nicht, hingegen müsse das Risikomanagement klar verbessert werden. Zu Köpferollen an der UBS-Spitze aufrufen mögen sie aber nicht. Bruderer vielsagend: «Ich wüsste, was ich in dieser Situation tun würde.»

Personenfreizügigkeit: Unterschiedliche Lösungsansatze

In der Personenfreizügigkeit wollen sie Probleme unterschiedlich angehen. Schmid verwies auf den hohen Anteil von Leuten, die direkt oder indirekt für den Staat arbeiten. Dieser soll nicht noch mehr wachsen, so Schmid. Denn diese Leute fehlten in der Privatwirtschaft. Die müsse dafür mehr Leute im Ausland suchen.

Bruderers Ansatz ist anders: Sie verlangt bei der Anwendung der flankierenden Massnahmen (die man der SP zu verdanken habe) schärfere Sanktionen, etwa bei Scheinselbständigen oder bei Lohndumping. (mku)

Abstimmen per Handy (bis Dienstag, 23 Uhr): SMS an 974 mit dem Kennwort DuellAG 1 für Schmid oder DuellAG 2 für Bruderer.

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