Kochwettbewerb
Rüeblitorte war gestern: Zwei Aargauer mischen ganz vorne mit

Beim renommierten Lehrlingskochwettbewerb «gusto11» haben gleich zwei Aargauer die hundert Mitkonkurrenten ausgestochen und sich einen Platz auf dem Siegertreppchen erkocht.

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Sieger Alex Prack aus Basel, flankiert von zwei Aargauern Michael Graber (links, 2. Platz) lernt im Gasthof Sternern Kloster Wettingen, während Yannick Gerber (3. Platz) für das Park-Hotel am Rhein in Rheinfelden kocht.
16 Bilder
Alex Prack beim eifrigen Kochen
Das Dessert des Siegers
Und der nun preisgekrönte Hauptgang Pracks
Das grosse Wettkochen
Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen.
Grüne-Nationalrat Geri Müller probiert.

Sieger Alex Prack aus Basel, flankiert von zwei Aargauern Michael Graber (links, 2. Platz) lernt im Gasthof Sternern Kloster Wettingen, während Yannick Gerber (3. Platz) für das Park-Hotel am Rhein in Rheinfelden kocht.

Zur Verfügung gestellt

Es war ein Heimspiel für die jungen Aargauer, als sie letzten Freitag in der Kantonsschule Baden zum Kochwettbewerb «gusto» antraten. Wer hier Erfolg hat, hat gute Aussichten auf einen Platz in der Juniorennationalmannschaft: Nicht weniger als fünf der aktuell sieben Mitglieder haben nach Angaben des Veranstalters einst am «gusto» angefangen.

Jede dritte Lehrstelle noch offen

Im Kanton Aargau sind gut ein Drittel der Ausbildungsplätze noch frei. In der Berufsgruppe «Metall, Maschinen» war Ende Februar sogar die Hälfte der angebotenen Stellen noch frei.

Aargauer auf dem Vormarsch

Während Sieger Prack einen 14-tätigen Stage in Hong Kong absolvieren darf, wird er zweitplatzierte Graber für eine 4-tägige Gourmetreise nach Hamburg entführt, während Gerber drei Tage lang auf einer Reise Schweizer Fleisch entdecken darf.

Überhaupt sind die jungen Aargauer wahre Meister im Umgang mit Kelle und Pfanne. So hat erst vor drei Monaten die Fislisbacherin Sabrina Voser mit der Juniorennationalmannschaft in Luxemburg den ersten Platz in warmer und kalter Küche ergattert: Weltmeisterin! Durchgestartet ist Voser übrigens 2006 bzw. 2007 – mit zwei Silbermedaillen am «gusto». (mik)