AKW-Debatte
Richtpläne zu Aargauer und Solothurner AKW-Projekten auf Eis

Die AKW-Standortkantone Aargau und Solothurn haben die Anpassungen der Richtpläne für die vorgesehen Neubau-Projekte vorerst auf Eis gelegt. Die Richtpläne sollten den jeweiligen Regierungen als Basis für die Stellungnahme an den Bund dienen.

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Dampfsäule des AKW Gösgen steigt über Obergösgen auf

Dampfsäule des AKW Gösgen steigt über Obergösgen auf

Keystone

«Wir müssen eine Neubeurteilung machen, wie wir mit dem Richtplanverfahren umgehen», sagte Bernardo Albisetti, Departementssekretär des Solothurner Bau- und Justizdepartementes, am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Bei der öffentlichen Auflage der Richtplananpassung für das geplante AKW Gösgen II waren insgesamt 839 Stellungnahmen von Gemeinden, Organisationen und Privatpersonen eingegangen.

Der Kanton Aargau legte den Richtplan für das geplante AKW- Ersatzkraftwerk in Beznau ebenfalls auf Eis. Das Kantonsparlament strich am Dienstag das Geschäft von der Traktandenliste.

Die Regierungen der Kantone Aargau und Solothurn sind allein zuständig für die Stellungnahmen an den Bund.