Gesundheit

Regierungsbericht zeigt: Gesundheit kostet Aargau bald zwei Milliarden

Das Geld wird auch von Spitalpatienten nicht im Schlaf verdient. Woher die voraussichtlich benötigten Mittel für die Gesundheitsversorgung kommen sollen, wissen die Götter.

Das Geld wird auch von Spitalpatienten nicht im Schlaf verdient. Woher die voraussichtlich benötigten Mittel für die Gesundheitsversorgung kommen sollen, wissen die Götter.

Zwei Milliarden - so viel müssen der Kanton Aargau und seine Gemeinden in zehn Jahren für die Gesundheitsversorgung ausgeben. Das zeigt ein noch geheimes Papier der Aargauer Regierung.

Das hochbrisante Papier, das die Zeitung «DerSonntag» publiziert, präsentiert neue Zahlen zum Aufwand für die Gesundheitspolitik. Der Aufwand steigt bis 2020 auf sagenhafte zwei Milliarden: 2084800000 Franken werden von der öffentlichen Hand in zehn Jahren für die Gesundheit aufgewendet werden müssen, wenn nicht rigorose Kostendämpfungsmassnahmen greifen.

Prognostiziert wird das im Entwurf eines Berichts des Regierungsrats zur Finanzierung der Aargauer Gesundheitspolitik. «Die Ergebnisse zeigen eine besorgniserregende Entwicklung auf», heisst es darin. Das ist eine gewaltige Untertreibung. Die Entwicklung der Zahlen ist schwindelerregend. Im Zeitraum zwischen 2006 und 2010 lag die Kostensteigerung bei 40 Prozent.

Heute liegen die Kosten bei 606 Millionen. Nun werden sie sich nach den Berechnungen des Departements Gesundheit und Soziales in sechs Jahren ein erstes und in weiteren fünf Jahren ein zweites Mal verdoppeln.

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