Grüne Umwelt
Recycling: Der Kanton Aargau wird grün

Zumindest in Sachen Bauabfällen. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) will die Abfallstatistik damit signifikant verbessern - und die Umwelt schonen.

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Baustoff-Recycling-Strategie des Kantons Aargau
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Peter C. Beyer.
Bauschutt-Recycling Anlage Umbricht

Baustoff-Recycling-Strategie des Kantons Aargau

Der Aargau will mineralische Bauabfälle wie Beton oder Strassenbeläge vermehrt wiederverwerten und so die Umwelt schonen. Mit dem Recycling der Baustoffe reagiert der Kanton auch auf die Tatsache, dass der Deponieraum knapp und teuer wird.

Ziel sei es, wo immer möglich die Kreisläufe der mineralischen Baustoffe zu schliessen, teilte das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) am Montag mit. Im Aargau fallen gemäss Abfallstatistik pro Jahr rund 400 000 Tonnen Bauschutt an.

Auch praktische Vorteile

Die Wiederverwertung alter Baustoffe habe diverse Vorteile. Es müssten weniger neue Rohstoffe abgebaut und der Deponieraum könne geschont werden. Weil weniger Transporte notwendig seien, vermindere sich auch der CO2-Ausstoss.

Die Abteilungen Tiefbau, Umwelt sowie Immobilien Aargau des Kantons erarbeiteten zusammen mit dem Verband der Kies- und Betonwerke Aargau (VKB) eine kantonale Baustoff-Recycling-Strategie. Diese orientiere sich an den Grundsätzen der Nachhaltigkeit, hiess es.

Die Strategie sieht vor, bei kantonalen Hochbauten möglichst viel Recycling-Beton zu verwenden. So könne im Strassenbau für die Fundationen Recycling-Kies eingesetzt werden. Zudem würden die ausgebauten Beläge aufbereitet und danach wieder eingebaut.