Staatsanwaltschaft
Polizisten werden nun doch zu Büsi-Affäre befragt

Seit Ende Juni 2012 läuft ein Strafverfahren gegen zwei Aargauer Kantonspolizisten. Sie sollen einem angefahrenen Tiger-Büsi die erste Hilfe verweigert haben. Bisher ist es zu keiner Einvernahme gekommen. Jetzt müssen sie aber doch noch zum Verhör.

Beat Kraushaar
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Weitere Runde in der Büsi-Affäre (Symbolbild)

Weitere Runde in der Büsi-Affäre (Symbolbild)

Keystone

«Ich kann bestätigen, dass der neu zuständige Staatsanwalt die Einvernahme noch für dieses Jahr terminiert hat», sagt Sprecherin Elisabeth Strebel. Laut Anwalt der betroffenen Polizisten wird dies bereits in den nächsten Tagen der Fall sein.

Die Einberufung eines neuen Staatsanwaltes für die kuriose Büsi-Affäre wurde notwendig, weil die bisher für den Fall zuständige Staatsanwältin Christina Zumsteg den Fall abgab. Das Obergericht hiess das Ausstandsbegehren der als aktive Tierschützerin bekannten Juristin gut. Wegen des Mediendrucks sei eine objektive Führung des Strafverfahrens nicht mehr möglich, befand das hohe Gericht.