Strassenverkehr

Polizei warnt vor gefährlichen «Eisbomben»

Eisbrocken, die sich bei Minustemperaturen von den Dächern von Last- und Lieferwagen lösen, haben diesen Winter schon zu mehreren Unfällen geführt. Die Polizei hat die Kontrolle des Schwerverkehrs deshalb intensiviert.

In der kalten Jahreszeit kommt es immer wieder vor, dass sich auf Dächern und Aufbauten von Lieferwagen und Lastwagen Wasser sammelt und zu Eis gefriert.

Während der Fahrt können sich die Eisbrocken lösen und andere Fahrzeuge gefährden.

Schon mehrere Unfälle

In diesem Winter haben solche Eisbrocken bereits mehrfach zu Unfällen geführt, wie die Kantonspolizei Aargau in einer Mitteilung schreibt. So wurde am 9. Dezember ein Auto auf der A1 von Eis getroffen, das sich von einem vorausfahrenden Lastwagen gelöst hatte.

Nur zwei Tage davor kam es zu einem ähnlichen Vorfall: Eisbrocken schlugen auf der Frontscheibe eines Personenwagens ein, als dieser ausserhalb von Uerkheim einen LKW kreuzte.

Fehlbare Chauffeure werden konsequent verzeigt

In beiden Fällen blieben die betroffenen Fahrzeuglenker unverletzt. Doch nicht immer gehen die Zwischenfälle so glimpflich aus: Im Dezember 2009 durschlugen Eisbrocken in Birmenstorf die Frontscheibe eines Autos und verletzten den Lenker schwer.

Polizeipatrouillen würden deshalb den Schwerverkehr an kalten Tagen gezielt überprüfen und die Chauffeure auf die Problematik der Eisbildung aufmerksam machen, schreibt die Polizei. Fehlbare Lenker werden verzeigt, heisst es. Ihnen droht - wegen Führen eines Fahzeuges in nicht betriebssicherem Zustand - sogar der Entzug des Führerausweises. (bau)

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