Baby-Glück
Pascale Bruderer erwartet ein Baby – und kandidiert doch

Herzlichen Glückwunsch! SP-Nationalrätin Pascal Bruderer ist schwanger. Das Baby wird im November erwartet - kurz nach den Wahlen. Trotzdem denkt die SP-Frau nicht daran, ihre Ständeratskandidatur zurückzuziehen.

Karen Schärer
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Pascale Bruderer Wyss ist schwanger. Im November, kurz nach den eidgenössischen Wahlen, soll das erste Kind der 33-jährigen Nationalrätin zur Welt kommen. Die Aargauerin freut sich sehr über die Schwangerschaft: «Für meinen Mann und mich war seit Längerem klar, dass wir uns eine Familie wünschen. Dass es jetzt so weit ist, ist ein grosses Geschenk. Ich hatte mir immer vorgestellt, dass ich das weitergeben möchte, was ich selbst an Familie erleben durfte.»

Dass sie nun den Ständeratswahlkampf schwanger bestreiten muss, bereitet Bruderer keine Sorgen. Intensive Gespräche auch mit ihrer Ärztin hätten ergeben, dass eine Schwangerschaft ohne Komplikationen und ein Wahlkampf gut vereinbar seien, sagt sie. «Es ist nicht alles im Leben genau planbar. Und das ist gut so», findet sie. Deshalb hat sie sich entschieden, an ihrer Kandidatur festzuhalten. Die Geschäftsleitung der SP Aargau unterstützt sie in diesem Entschluss.

Schafft sie den Sprung in den Ständerat, will Pascale Bruderer ihre berufliche Tätigkeit als Geschäftsführerin der Krebsliga Aargau aufgeben, um Zeit und Raum für ihr Kind zu haben. Bruderer hält fest: «Wäre ich nicht hoch motiviert und überzeugt, die Aufgabe als Ständerätin auch als Mutter gut erfüllen zu können, hätte ich meine Kandidatur zurückgezogen.»