Verkehrssicherheit

Parlamentarier fordert mehr Sicherheit für Fussgänger

Bahnhofstrasse in Dottikon: Der 17-Jährige wurde vom zweiten Auto (Bild) überfahren. (Foto: Michael Spillmann)

Bahnhofstrasse in Dottikon: Der 17-Jährige wurde vom zweiten Auto (Bild) überfahren. (Foto: Michael Spillmann)

Nach mehreren verletzten Fussgängern auf Zebrastreifen soll im Aargau die Verkehrssicherheit verbessert werden. Der parteilose Grossrat Samuel Schmid hat in einem Postulat vom Regierungsrat die technische Aufrüstung der Zebrastreifen gefordert.

Weil der Aargau ein ausgedehntes Netz von Kantonsstrassen habe, trage der Kanton bei der Verkehrssicherheit der Fussgängerinnen und Fussgänger eine besondere Verantwortung, hält Schmid in seinem am Dienstag eingereichten Postulat fest.

Projekte und Erfahrungen in anderen Kantonen und im Ausland zeigten, dass mit einer Anpassung der Infrastruktur an stark befahrenen Zebrastreifen die Zahl der Unfälle verringert werden könne. Deshalb solle der Regierungsrat seine Anstrengungen intensivieren.

Mehrere Unfälle in jüngster Vergangenheit

In den vergangenen Wochen waren im Aargau bei Unfällen auf Zebrastreifen mehrere Fussgänger teilweise schwer verletzt worden. Am 22. Dezember wurde ein 17-jähriger Fussgänger getötet. Zwei Autos hatten den Jugendlichen bei schlechter Sicht in den frühen Morgenstunden erfasst.

Die Vorkehrungen wie reflektierende Lackierungen, eingebaute Reflektoren oder eine Signalisation könne jedoch die Pflicht zur Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmenden nicht ersetzen, hält Schmid fest.

Grossrat Schmid ist parteilos, gehört jedoch der SVP-Fraktion an. Er wurde als Vertreter der Eidgenössisch-Demokratischen Union (EDU) ins Parlament gewählt.

Meistgesehen

Artboard 1