Wahlen 2011

Nun will auch Samuel Schmid für den Aargau in den Ständerat

Samuel Schmid ist evangelischer Pfarrer und grossrat. (Bild: samuel-schmid.ch)

Samuel Schmid will in den Ständerat

Samuel Schmid ist evangelischer Pfarrer und grossrat. (Bild: samuel-schmid.ch)

Die Liste der Aargauer Ständeratskandidaten wird immer längern. Jüngster Zugang ist Samuel Schmid von der Sozial Liberalen Bewegung (SLB). Der Vorstand hat den Grosrat am Dienstagabend zum Ständeratskandidaten nominiert.

Schmid ist vom SLB-Vorstand einstimmig nominiert worden.

Die SLB wurde erst vor wenigen Monaten von Schmid gegründet. Er ist heute deren Präsident. Zuvor gehörte Schmid fundamental-christlichen EDU an, aus der er dann ausgetreten ist. Die SLB sei aber keine religiöse Partei, sagt Schmid, der sich sich mit einem eigenen Hilfswerk in Krisengebieten wie etwa Haiti engagiert.

Sie sei vielmehr die ideale Heimat für Menschen, die der ewigen Geld- und Machtkämpfe in der Politik überdrüssig seien. Die SLB stelle den Menschen in den Mittelpunkt; sie wolle die Schwachen stützen, die KMU, Bauern und Gewerbetreibenden stärken und die Bessergestellten in die Verantwortung nehmen.

Lumengo als prominenter Zuzug

Zurzeit hat die SLB laut Schmid rund 100 Mitglieder. Erste Kantonalsektionen bestehen im Aargau, in Zürich und seit knapp zwei Wochen auch in Bern.

Ins Gespräch brachte sich die Partei in den letzten Tagen mit einem prominenten Neuzuzug. Der Berner Nationalrat Ricardo Lumengo, der wegen Wahlfälschung-Vorwürfen aus der SP ausgetreten ist, hat sich der SLB angeschlossen. (rsn/sda)

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