Biografie

Natascha Badmann: «Ich war ein moppeliges, depressives Kind»

Natascha Badmann am Ironman Zürich 2014

Natascha Badmann am Ironman Zürich 2014

Sie hat sechs Mal den Ironman auf Hawaii gewonnen und wurde zwei Mal zur Schweizer Sportlerin des Jahres gewählt. Jetzt gewährt ein Buch Einblicke in das Leben von Natascha Badmann, die mit ihrem Trainer und Lebenspartner in Oftringen wohnt.

Zu Beginn ihres Lebens wies bei Natascha Badmann nichts auf eine Karriere als Spitzenathletin hin. «Ich war ein ungelenkes, moppeliges, depressives Kind», schreibt sie in ihrer Biografie «9 Stunden zum Ruhm». Erst die Begegnung mit ihrem Trainer und späteren Lebenspartner Toni Hasler, mit dem sie heute in Oftringen wohnt, brachte die Wende. Bereits an der Duathlon-WM 1992 landete sie auf dem vierten Platz.

In ihrem Buch beschreibt die Wahl-Aargauerin und Unicef-Botschafterin ihren Weg an die Weltspitze des Ausdauersports – und ihre Rückkehr nach ihrem schweren Sturz 2007 auf Hawaii, bei dem sich Badmann beide Schultern massiv verletzt hatte. «Die Ärzte in der Schweiz konnten mir nicht in die Augen blicken», schreibt Badmann. «Wir haben schon viel gesehen, aber noch nie eine Verletzung in diesem Ausmass», hiess es.

Biografie der Queen vom Triathlon

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Von einer weiteren Teilnahme am Spitzensport wurde ihr abgeraten. Doch davon liess sich die heute 48-Jährige nicht entmutigen. Bereits im Jahr darauf war sie am prestigeträchtigen Triathlon wieder am Start. «Mein nächstes grosses Ziel ist mein 20-jähriges Jubiläum im 2016», so die Ausnahmesportlerin gegenüber Tele M1. «Ich hoffe, ich schaffe dann noch einmal die Qualifikation für Hawaii.» (cze)

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