Am Schluss des nächste Woche erscheinenden Romans schenkt einer ihrer Söhne Milena Moser eine Keramikkachel, auf der eine aufgebrezelte, skelettierte Frau neben einem Telefon sitzt - Überschrift: "Waiting for Mister Right". "Frecher Kerl!" quittiert die Mutter das Geschenk.

Die Geschichte, in der Moser ihr Glück in einem maroden Winzighäuschen in Santa Fe findet, ist inzwischen offenbar weitergegangen. "Ja, es gibt einen neuen Mann an meiner Seite. Victor, ein Künstler aus San Francisco", gesteht die Autorin der "Schweizer Familie".

Im Juli wird Moser, wie im Buch angekündigt, nach Santa Fe auswandern - ganz allein. Die Kolumne in der "Schweizer Familie" stellt sie ein, ebenso ihre Schreibkurse und auch sonst will sie keine Vorträge mehr halten. Finanzieren kann sie sich das Leben dank ihrem Haus in San Francisco, in dem sie mit ihrer Familie acht Jahre lang wohnte und das sie nun vermietet.

"Das Glück sieht immer anders aus" dürfte bald eine Fortsetzung bekommen. Eine Fernbeziehung zwischen Santa Fe und San Francisco mit 2000 Autokilometern dazwischen - das kann's ja wohl nicht gewesen sein.