Seetal/Niesenberg

Zum «Fledermäuse»-Jubiläum gibt es gar einen Chor

Ein Teil des Operetten-Ensembles «Die Fledermäuse», das sich auf der Bühne vor dem «Niesenberg» auf die Produktion«Das Wirtshaus Zur SpassArt» freut; sitzend rechts Autorin und Produktionsleiterin Hanna Matti.

Ein Teil des Operetten-Ensembles «Die Fledermäuse», das sich auf der Bühne vor dem «Niesenberg» auf die Produktion«Das Wirtshaus Zur SpassArt» freut; sitzend rechts Autorin und Produktionsleiterin Hanna Matti.

Das Operettenensemble «Die Fledermäuse» wird 20. «Das Wirtshaus Zur SpassArt», die fünfte Produktion beim «Niesenberg», fällt deshalb etwas üppiger aus.

Bekannte Melodien in eine neue, turbulente Handlung verpackt, schwungvoll serviert und garniert mit einem schmackhaften Drei-Gang-Menü. Dies ist das Erfolgsrezept der Operettenproduktionen des Seetaler Ensembles «Die Fledermäuse».

Am 31. Juli, 3., 4. und 7. August wird bei der Wirtschaft Niesenberg auf dem Gemeindegebiet Kallern bereits die fünfte «Fledermaus»-Produktion auf der Freilichtbühne im Hof aufgeführt. Aus Anlass des 20-Jahr-Jubiläums des Ensembles fällt die Inszenierung von «Das Wirtshaus Zur SpassArt» etwas üppiger aus: Neben dem Salonorchester «La Jalousie» mit Sabine Bachmann als Musikalischer Leiterin kommt erstmals ein Chor zum Einsatz. Die Chorleitung und die Choreografie liegen bei Barbara Suter-Kraft.

Strauss, Bizet, Mozart

Wie bei den bisherigen Produktionen stammt auch die neueste Operettencollage von Hanna Matti. Der Handlung liegt diesmal das Märchen «Das Wirtshaus im Spessart» von Wilhelm Hauff zugrunde. «Inspiriert hat mich vor allem der gleichnamige Film mit Liselotte Pulver in der Hauptrolle», verriet Matti an einer Medienorientierung im «Niesenberg».

Schon bald habe man gesehen, dass dieser Stoff mehr Mitglieder als üblich braucht: «So begaben wir uns auf die Suche nach einem Chor.» Angeklopft hat man bei Edi Rohr, der als Vorstandsmitglied der Operette Beinwil am See über die nötigen Kontakte verfügt. Ein erster Aufruf zeitigte ein «eher mageres Resultat», doch inzwischen konnten die Lücken geschlossen werden.

«In den ersten Proben tönte es schon ganz gut», freut sich Regisseurin und Produktionsleiterin Hanna Matti. Besondere Freude bereitet ihr ein Nachwuchstrio mit Mirthula und Ramya Siva (Seon) und Neroli Cook (Dürrenäsch).

Die Collage wird in drei Bildern erzählt. Spielorte sind eine düstere Schenke, ein Räuberlager im Wald und Schloss Meyenberg. Zu hören sind unter anderem Melodien von Johann Strauss (aus «Zigeunerbaron»), Georges Bizet (aus «Carmen») und Wolfgang Amadeus Mozart (aus «Cosi fan tutte»).

Wie immer kommt die Situationskomik nicht zu kurz. In die Handlung eingebaut wird diesmal auch «Niesenberg»-Wirt Jürg Meyer. Der engagierte Reiter spielt quasi sich selbst, als «Rittmeister auf Schloss Meyenberg».

Aufführungsdaten: 31. Juli, 3., 4. und 7. August. – Beginn jeweils 19 Uhr, Apéro ab 18.30 Uhr. – Reservation über Telefon 056 667 03 88 oder 079 217 06 35.

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