Lenzburg

Zu viele Leerwohnungen im «Viehmarkt» – jetzt handelt die Gemeinde und senkt die Mieten

Ende 2017 Jahr standen in der Überbauung «Viehmarkt» nicht weniger als 7 von 32 Wohnungen leer. (Archivbild)

Ende 2017 Jahr standen in der Überbauung «Viehmarkt» nicht weniger als 7 von 32 Wohnungen leer. (Archivbild)

Zu viele Wohnungen in der Überbauung auf dem ehemaligen Viehmarkt-Areal blieben leer, die Ortsbürgergemeinde musste handeln.

Es war offensichtlich, dass die Ortsbürgergemeinde in der Vergangenheit Mühe bekundete, ihre Wohnungen im ehemaligen Viehmarkt-Areal an der Martha-Ringier-Strasse zu vermieten. Ende 2017 Jahr standen nicht weniger als 7 von 32 Wohnungen leer. Jetzt hat man gehandelt und den Mietzins gesenkt, wie Stadtrat Martin Steinmann, zuständig für die Belange der Ortsbürgergemeinde, den anwesenden 106 Ortsbürgern an der Sommergmeind mitteilte.

«Als Folge dieser Massnahme sind aktuell nur noch zwei Wohnungen leer», stellte Steinmann erfreut fest. Trotz teilweise lange leer stehender Wohnungen konnte in der Überbauung eine Bruttorendite von 3,9 Prozent erzielt werden. Liegenschaften gehören zusammen mit Waldbesitz und Kiesvorkommen zu den drei Standbeinen der Lenzburger Ortsbürger, mit denen gewirtschaftet wird.

Bei einem Umsatz von 1,8 Millionen Franken wurde im vergangenen Jahr ein Gewinn von 27 492 Franken erzielt. Nachdem der Betrag in die Forstreserve eingelegt wurde, belaufen sich diese nun auf 1 255 824 Franken.

Energieholz ist gefragt

Beim Holzverkauf der Forstdienste Lenzia setzt sich der Trend der Vorjahre hin zum Energieholz fort: 65 Prozent der verkauften Holzsortimente entfielen auf Energieholz. Erstmals wurden über 12 000 Kubikmeter Schnitzelholz verkauft, was einem Anteil an der Verkaufsmenge von 90 Prozent entspricht.

Was den Kiesabbau anbelangt, so wurde die Abbaumenge gegenüber dem Vorjahr nochmals gesteigert auf 111 250 Kubikmeter. Im gleichen Zeitraum wurden Rekultivierungs- und Pflegemassnahmen in den Randzonen des Grubenareals getroffen und 26 922 Kubikmeter Deponiegut gelagert. Was die Aussichten für das laufende Jahr anbelangt, so ist man für den Kiesabbau eher optimistisch gesinnt – trotz dem höchsten Leerwohnungsbestand seit 18 Jahren.

Das Ortsbürgermuseum Burghalde wird aktuell saniert und umgebaut. Es ist geschlossen. Während dieser Zeit wird in der Dépendance in der alten «Seifi» die Erlebniswerkstatt weiterbetrieben. Das rundum erneuerte Museum Burghalde soll plangemäss Ende September mit einer neuen Dauerausstellung wiedereröffnet werden.

Am Neujahrs-Apéro hatten drei junge Einwohnerrätinnen mehr «Pep» an der Gmeind gefordert. Die Ortsbürger haben den charmanten Rüffel ernst genommen. Die Tambouren präsentierten erstmals in der Öffentlichkeit ihr Programm vom Eidgenössischen Tambouren- und Pfeiferfest in Bulle in zehn Tagen. Ebenfalls neu: Ortsbürgerkommissionspräsidentin Barbara Gurini überreicht den neuen Ortsbürgern die Urkunde jetzt jeweils an der Gmeind.

Während 17 Jahren hat das Stapferhaus seine Ausstellungen im Zeughaus durchgeführt. Stapferhaus-Leiterin Sibylle Lichtensteiger bedankte sich bei den Ortsbürgern für die Unterstützung. Im Herbst wird der Stapferhaus-Neubau beim Bahnhof eröffnet.

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