Staufen

Zopfhuus soll für 580'000 Franken renoviert werden

Auftritt im Zopfhuus-Saal – das Gebäude soll eine Photovoltaikanlage erhalten. (Archiv)

Auftritt im Zopfhuus-Saal – das Gebäude soll eine Photovoltaikanlage erhalten. (Archiv)

Die Staufner Stimmbürger befinden an der Sommergmeind vom 19. Juni gleich über vier Kredite mit einer Gesamtsumme von über 1,8 Millionen Franken. Zwei davon betreffen das 45-jährige Zopfhuus. Für 48'000 Franken möchte der Gemeinderat eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Staufner Gesellschafts- und Kulturhauses erstellen. Zudem sollen das Innere und die Haustechnik des Zopfhuuses auf Vordermann gebracht werden. Dafür beantragt der Gemeinderat einen weiteren Kredit über 580'000 Franken.

Im Antrag enthalten sind neue Elektro-, Sanitär- und Lüftungsinstallationen. Weiter der Ersatz der alten Heizungsanlage durch eine Wassererwärmungsanlage und der Einbau einer neuen Küche. Anstelle der Novilonbeläge soll das Gebäude Linoleum erhalten, das Bühnenparkett wird geschliffen und neu versiegelt. Die Einwohnergemeinde als Stockwerkeigentümerin besitzt 81,5 Prozent des Gebäudes, die Reformierte Kirchgemeinde Staufberg 18,5 Prozent. Die Kirchgemeindeversammlung befindet am 16. Juni über ihre Beteiligung in Höhe von knapp 107'000 Franken.

Um den Belag und die Werkleitungen des Rosenwegs zu sanieren, soll die Gmeind ausserdem einen Kredit von 512'450 Franken genehmigen. Des Weiteren beantragt der Gemeinderat einen Kredit über 670'000 Franken für den Mittelspannungsringschluss Zelgli und die Elektroanlagen der neuen Transformatorenstation Zelgmatte. Dies ist nötig, um die neue Überbauung «Zelgli», bestehend aus einem Gewerbegebäude und drei Mehrfamilienhäusern, am Strom anschliessen zu können.

Der Gemeindeversammlung vorgelegt wird auch die Jahresrechnung 2018, die mit einem Plus von 1,55 Millionen Franken abgeschlossen hat – 1,13 Millionen Franken mehr als erwartet. (sga)

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